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Was bedeutet Ubuntu für mich?

Posted by on 11/04/2017

Ubuntu | Was bedeutet Ubuntu für mich?

Als ich das erste Mal von Ubuntu hörte, sagte man mir es sei eine Organisation, die daran arbeitet, unser Leben wieder gemeinschaftlich zu gestalten. Da gibt es die einen, die denken, andere die planen und solche die umsetzen. Jeder bringt das ein, was er gerne und gut macht und jeder gibt, was er ist und kann. Alle geben wir unsere Erkentnisse und Fähigkeiten weiter ohne das wir dafür etwas verlangen. Ubuntu ist eine Gemeinschaft die bereit ist Dinge zu teilen, Arbeiten gemeinsam zu erledigen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Michael Tellinger sagte auch, dass Ubuntu die Politik, die Banken sowie die zerstörerische Industrie einfach abschaffen wird. Genau das war für mich der entscheidende Ansatz für wirkliche Lösungen. Deshalb habe ich mich entschieden Ubuntu in meinem Leben zu adoptieren.

Da ich filosofisch und praktisch veranlagt bin, habe ich eine effiziente anwendbare Lösung unserer zahlreichen Probleme gefunden.

So begann die Ausarbeitung der Projekte der Stiftung Arca Daniel und Ubuntu Brasil. Mit Videos und Informationen habe ich versucht, die Lösungen darzustellen und machbar zu gestalten. Die Resultate waren erstaunlich positiv. Viele Menschen schrieben mir, dass dies eines der besten Projekte ist, das sie je gesehen haben. Ich wurde immer motivierter und zuversichtlicher, dass es heute wirklich Menschen gibt, die ans Gemeinsame glauben.

Nach 4 Jahren Arbeit an der Ausarbeitung der Projekte fand ich eine grosse Anzahl interesierter Leute, die uns sofort Unterstützung zusagten und dabei sein wollten, ihr Leben in ganz neue Bahnen zu leiten.
Nun war es für mich Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen und ich suchte ein geeignetes Gelände wo wir das erste Ubuntu Dorf und die Naturschule aufbauen können.
Es wurden alle Vorbereitungen getroffen, um Ende 2016 mit dem ersten Projekt zu starten. Im August 2016 fand ich Menschen, die sich jetzt aktiv an der Ausarbeitung der Projekte und deren Verbreitung beteiligten sowie uns die Finanzierung zusicherten.

Ende 2016 kam die Hiobsbotschaftt. Unsere finanzielle Unterstützung wird nicht kommen!
Diese Tatsache lies uns dennoch nicht entmutigen, denn wir haben ja eines der besten Projekte am Start. Gemeinsam waren wir der Meinung, dass der Ubuntu Gedanke vom Teilen nun auch auf unsere Projekte übertragen werden kann und dass wir von der Ubuntu Familie eine Start -Unterstützung bekommen werden. Also haben wir das erste Crowdfunding ausgearbeitet, welches Anfang 2017 gestartet wurde. Für den Inhalt des Crowdfundings bekamen wir schnell sehr gute Rückmeldungen. Es schien, dass genau unser Projekt den Menschen wieder Mut machte, an eine bessere Zukunft zu glauben. Die Freude war gross über so viele positive Reaktionen zur kollektiven Finanzierung und so gingen wir Schritt für Schritt an deren Realisierung.  

Unser erstes Crowdfunding läuft nun bald 30 Tage und die Statistik sieht so aus, als gäbe es die Ubuntu Familie gar nicht. Obschon alle meinten, dass wir wirklich ein sensationelles Programm anbieten, war bis jetzt kaum jemand der Ansicht, dass man es auch finanziell unterstützen könnte. Eigentlich muss ich heute sagen, dass ich mehr als nur erstaunt bin über die Resultate. Bis anhin bekamen wir keinerlei negative Kritiken oder Kommentare. Besteht die Ubuntu Familie aus vielen Menschen die glauben, mit einem ¨like¨ auf  Facebook sei es schon getan? Ist es so, dass gerade diese Menschen, die so sehr für Zusammenarbeit und Solidaritaet plädiren vereinsamt klickend an ihrem Computer sitzen und glauben, damit sei schon genug getan?

Heute sitze ich da und überlege mir, was sich die Menschen wohl unter Ubuntu vorstellen, wie sie davon profitieren wollen und wie sie sich vorstellen wie man den Ubuntu- Gedanke in der Praxis einsetzen kann. So sehe ich nun auch Michael Tellinger, der seit vielen Jahren um die Welt reist, überal bejubelt wird aber bislang kaum praktische Unterstüztung bekommen hat.
Überhaupt ist es auffallend, dass der Ubuntu Gedanke scheinbar nur von ein paar Buchstaben und Sätzen lebt. Zum meinem Leidwesen muss ich sogar feststellen, dass viele der Ubuntu Bewegungen in den genau gleichen Schienen fahren wie unsere aktuelle Politik und Wirtschaft. Ehrlich gesagt bin ich sehr enttäuscht, dass genau diese Menschen, die begeistert sind von Ubuntu, es letztlich nicht schaffen Ubuntu zum Leben zu erwecken. Das schlichte Liken einer Facebook Nachricht, wenn es um die gemeinsame Finanzierung eines Ubuntu Projektes geht,  ist wirklich nicht das was Ubuntu vorwärts bringt.

Nun frage ich mich: Wenn die Ubuntu Familie nicht bereit ist den gemeinschaftlichen Gedanken in die praktische Umsetzung einzubinden , wer soll es dann noch machen ???

Vielfach denke ich das Ubuntu vielleicht unsere letzte Chance ist, unsere Welt und unsere Gesellschaft wieder auf natürliche Bahnen zu bringen. Dies bedingt, dass sich die weltweite Ubuntu-Gemeinschaft  wirklich einsetzt und sich aktiv an den laufenden Projekten beteiligt. Wir von Ubuntu Brasil sind der Meinung dass es nur eine Welt gibt, also nur eine Ubuntu Familie. Die bestehenden Grenzen sind nicht von uns gemacht und wir werden sie nicht fördern sondern abbauen. Was wir heute in Brasilien aufbauen ist so konzipiert, dass wir schon bald Menschen in die ganze Welt aussenden können, die wissen wie unsere Natur funktioniert, wie wir sie restaurieren können und wie wir Ubuntu Gemeinschaften aufbauen. Hier, bei Ubuntu Brasil lernen wir all das und machen Erfahrungen, die der gesamten Ubuntu Familie zugute kommen. Hier können wir mit wenig Geld viel bewirken, in kurzer Zeit viel lernen und gemeinsam unser Wissen und Verständnis über die natürlichen Abläufe und Gesetzmässigkeiten gewinnen und weitergeben. Liebe Familie Ubuntu, wir von Ubuntu Brasil realisieren, was Mutter Erde und das gesamte Leben braucht, um uns weiter zu beherbergen und zu ernähren.

Wenn Ubuntu eine Zukunft haben soll, ist es jetzt an der Zeit die aktiven Menschen zu unterstützen, damit diese  Projekte erfolgreich umgesetzt weden können.

Wir leben in einem armen Land und können daher nicht davon ausgehen, dass uns die ansässige Bevölkerung grossartig finanziell unter die Arme greifen kann. Aber du, der du in Europa lebst, hast sicherlich die Möglichkleit die Aktivitäten von Ubuntu Brasil zu fördern. Auch wenn du nur einen Euro investieren kannst, zeigst du bereits deine Solidaritaet und deinen Willen etwas für die Gemeinschaft zu tun.

Sei Ubuntu, helfe so gut wie du kannst, verbreite den Ubuntu Gedanke, damit alle Welt es erfährt. www.funding.web500.com.br  Danke an Danny Kuhfs fuer seine Unterstuetzung.

 

Solltest du der Meinung sein, dass Ubuntu Brasil nicht das Richtige tut oder du Vorschläge für Verbesserungen anbieten kannst, dann lass es uns wissen. Gemeinsam werden wir immer besser.

Wir bekommen Post von vielen Leuten, die sagen, dass sie dabei sein wollen, jedoch noch nicht soweit sind, sich vom grauen Alltag zu lösen. Also, hilf uns heute damit wir morgen für dich da sein können. Für all jene, die lieber gestern schon anfangen würden ihr Leben zu verändern sei gesagt: Willkommen bei Ubuntu Brasil! Gemeinsam schaffen wir die Basis für eine neue Lebenart. Bei uns gibst du deine Wünsche ein, damit sie erfüllt werden können.

www.funding.web500.com.br

Mit lieben Grüssen aus Bahia

Daniel Konzett, Gründer Ubuntu Brasil – 10/04/2017

Aus Wikipedia | Ubuntu kommt aus den Bantusprachen der Zulu und der Xhosa und bedeutet in etwa „Menschlichkeit“, „Nächstenliebe“ und „Gemeinsinn“ sowie die Erfahrung und das Bewusstsein, dass man selbst Teil eines Ganzen ist. Damit wird eine Grundhaltung bezeichnet, die sich vor allem auf wechselseitigen Respekt und Anerkennung, Achtung der Menschenwürde und das Bestreben nach einer harmonischen und friedlichen Gesellschaft stützt, aber auch auf den Glauben an ein „universelles Band des Teilens, das alles Menschliche verbindet“. Die eigene Persönlichkeit und die Gemeinschaft stehen in der Ubuntu-Philosophie in enger Beziehung zueinander.

 

 

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