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D- Wichtiges

Interessante und wichtige Infos für Volontäre und Besucher der Ubuntu Eco-Vila

Interessante und wichtige Infos für Volontäre und Besucher der Ubuntu EcoVila oder den Projekten der Arca Daniel & Bio-Akademie Ubuntu:

Anreise:

Aus Deutschland und der Schweiz gibt es Flüge nach Salvador Bahia Brasilien, entweder direkt ab Frankfurt oder Zürich oder indirekt über Portugal. Auch aus Italien gibt es Flüge nach Porto Seguro. Die über Salvador kommenden, nehmen dort am Flughafen ein Taxi an die Rodoviária (Busbahnhof). Die Fahrt dauert ca. 40-60 Minuten. Dort fährt etwas nach 22:00 Uhr ein Bus der Aguia Branca direkt nach Canavieiras. Hier werden wir dich an der Rodoviária abholen oder du steigst, falls bekannt, direkt beim Camp aus. Die Fahrt dauert bis ca. 08:00 Uhr, es ist ein Kopfkissen und warme Kleidung zu empfehlen. Der Fahrpreis liegt bei ca. 160 real. Wer über Porto Seguro kommt hat ein kleines aber herrliches Abenteuer vor sich. Zuerst nimmt man den Bus nach Belmonte (hierfür muss man einmal umsteigen und eine Fähre nehmen), von dort geht es mit einem Boot in knapp 2 Stunden direkt nach Canavierias. Eine unvergessliche Fahrt durch eine intakte Natur, welche aber bei Regen etwas nass werden kann. Daher ist ein Regenschutz für sich und Gepäck zu empfehlen.

Einreisedokumente:

Für Brasilien brauchen reisende aus Europa kein Visum. Sie erhalten bei Einreise ein 3 monatiges Touristen Visum, das für Schweizer um weitere 3 Monate verlängert werden kann. Für Österreicher ist mir die Möglichkeit der Verlängerung nicht bekannt, das brasilianische Konsulat kann diesbezüglich Auskunft. Für die Einreise braucht es lediglich einen Reisepass.

Impfungen:

Für Bahia und die meisten Bundesstaaten von Brasilien sind keinerlei, Impfungen nötig oder empfehlenswert.

Geldwechsel:

Das Beste ist sein Geld auf dem Flughafen von Salvador gegen Real zu tauschen. In Canavieiras gibt es keine Tauschmöglichkeit und in der nahe gelegenen Stadt Ilhéus nur zu einem schlechteren Wechselkurs. Das Beste sind aber Kreditkarten bzw. Prepaid-Karten. Diese Karten sind meist auch versichert. So kann man fast an jedem Automaten Geld zu guten Wechselkursen und günstigen Spesen beziehen. Soweit ich informiert bin ist der Höchstbetrag pro Karte 20.000 Euro oder Sfr. Das Bezahlen in Dollar oder Euro ist nicht zu empfehlen, da es kaum angenommen wird.

UbEcos:

Die Organisation von Ubuntu Brasil arbeitet intern mit einer eigenen Währung UbEcos (Ubuntu Ecos). Mit dieser Währung bezahlen wir unsere Helfer und verkaufen auch diverse Produkte, welche nicht zu den Grundbedürfnissen des Menschen gehören. Grundlegend stehen alle Produkte für die Grundversorgung innerhalb der Gemeinschaft kostenlos zur Verfügung. Sie werden weder gehandelt noch getauscht, sondern kostenlos angeboten. Für Nichtmitglieder der Ubuntu Gemeinschaft besteht die Chance ihr Geld gegen UbEcos zu tauschen, mit welchen sie Produkte und Leistungen erwerben können. Der Tauschwert ist dem brasilianischen Real gleichgestellt und die Wechselkurse für Euro und Schweizer Franken werden monatlich neu berechnet. Mit UbEcos können so Besucher Produkte kaufen, Ferien machen oder auch Häuser in den Eco-Vilas erwerben. Somit bieten wir für alle Helfer die Gelegenheit, mit ihrer Arbeitsleistung einen Platz in der Gemeinschaft zu erwerben oder hier Ferien zu machen. Auch besteht die Chance, dass sich Menschen die unserer Sache helfen wollen UbEcos kaufen und sie weiter verschenken oder bei uns Einlösen. Innerhalb der Gemeinschaft kann nur mit UbEcos bezahlt werden, welche bei der Verwaltung bezogen werden können. Derzeit gibt es noch keine Noten oder Münzen, die Werte werden gutgeschrieben und es werden Konten geführt. Wir werden aber sehen, dass wir bald schon Noten und Münzen aus natürlichen Materialien produzieren können. Für weitere Informationen wenden Sie sich an unsere Verwaltung, Abteilung UbEcos.

Klima:

Bei uns herrscht ein leicht tropisches, aber nicht sehr feuchtes, Klima, das wie Balsam für alle wirkt. Wir haben Temperaturen zwischen 20 und 35 Grad. Obschon es höchstens einige Tage im Jahr die Maximalwerte von 20 oder 35 erreicht. Normalerweise haben wir zwischen 25 und 30 Grad bei gelegentlichem, kurzem Regen. Hier gibt es keine Naturkatastrophen, noch starke Winde. Meines Erachtens haben wir das beste Klima der Welt, bzw. das mit den wenigsten unangenehmen Nebenerscheinungen. Was einigen anfangs etwas Beschwerden bereitet, ist die heiße Sonne, falls die Haut nicht entsprechend geschützt wird. Je nach Empfindlichkeit und Jahreszeit ist auf einen ausreichenden Sonnenschutz zu achten. Empfindliche Menschen sollten sich die ersten Tage, vorwiegend im Schatten, unter einem Dach akklimatisieren. Sobald die Haut aber etwas braun geworden ist, kann man jederzeit etwas längere Sonnenbäder genießen. Ich empfehle während der Mittagszeit aus der Sonne zu gehen, aber am Morgen und Abend ist die Sonne sehr angenehm und auch sehr heilend. Sonnenschutzmittel sollten am Anfang den Faktor 40 bis 50 haben und stündlich aufgetragen werden. Wer sich direkt am oder auf dem Wasser befindet, sollte IMMER einen guten Sonnenschutz auftragen. Für eine Nachbehandlung empfehlen wir Produkte mit Aloe Vera und Propolis. Weiterführende Informationen dazu und Bezugsquellen erfahren sie bei Carmen Sachs in der Schweiz E-Mail:

Natur und Tiere:

Die Wälder sind reich an Vegetation und Leben und es finden sich auch Spinnen, Schlangen und kleine Krokodile. Jedoch habe ich in vielen Jahren noch nie ein unangenehmes treffen mit gefährlichen Tieren erlebt. Auch am Strand gibt es kaum gefährliche Tiere, vielleicht alle 10 Jahre kommt mal ein Hai vorbei. Auch gibt es die giftigen Kugelfische und Feuerquallen, jedoch kommt es nur sehr selten zu bedrohlichen Begegnungen. Im Allgemeinen ist es empfohlen achtsam zu sein aber es besteht kein Grund Angst zu haben. Bei Ausflügen in die Wälder wird für Neulinge stets einer unserer Führer zur Verfügung stehen. Was einigen vermutlich Unwohlsein verschafft, sind die Mücken, die vor allem in den Mangroven echt lästig werden können. Gegen die normalen Mücken, kann man sich gut mit leichter und luftiger Kleidung, lange Hosen und Ärmel, schützen. Auch natürliche Abwehrmittel wie Zitronella helfen sehr gut. Erfahrungsgemäß sind allerdings die chemischen Produkte aus Europa kaum hilfreich.

Haustiere mitbringen:

Alle Fluggesellschaften bieten heute die Möglichkeit Haustiere wie Hunde und Katzen mitzubringen. Bezüglich Impfbestimmungen und sonstigen Voraussetzungen für die Ausreise kann ein Tierarzt Auskunft geben. Für die Schweiz braucht es nur ein Gesundheitsattest. Die Einreise ist einfach und auch mit dem Bus können die Tiere mitgenommen werden. Wie überall besteht die Auflage, dass diese in entsprechenden Behältnissen aufbewahrt werden. Auf dem Landgut sind Tiere willkommen, aber bei kurzen Besuchen raten wir im Allgemeinen davon ab. Wir sind viel in der Natur und die Vierbeiner haben es manchmal schwer mit der Akklimatisierung, der Vegetation, den Insekten und der Wärme. Wer aber längere Zeit hierbleiben möchte, kann seine Tiere gerne mitbringen. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die lokalen Hunde und Katzen, sowie andere Tiere immer den Vorrang haben und auch ihr Territorium verteidigen werden.  Daher ist eine sorgsame Akklimatisierung wichtig. Gerne helfen wir dabei, die Integration möglich zu machen. Nicht zu vergessen ist auch, dass hier die Tiere bedeutend mehr Aufmerksamkeit und Pflege benötigen.

Gesundheit:

Es ist zu empfehlen seine Krankenkasse zu überprüfen, ob sie auch im Ausland, also in den Ferien, haftet. Sollte dies nicht der Fall sein, kann bestimmt eine temporäre Abdeckung vereinbart werden. Wer Medikamente braucht, muss diese mitnehmen, da wir hier nur beschränkt an Medikamente kommen. Grundlegend besteht in Brasilien ein kostenloser medizinischer Dienst, der auch von Ausländern beansprucht werden kann. Jedoch ist, bei ernsten Fällen, ein Privatspital in den großen Städten zu empfehlen, welche nur gegen Vorkasse empfangen. Für leichte Unfälle oder Krankheiten bedienen wir uns den kostenlosen Spitälern von Ilhéus, Itabuna oder Salvador. Dies gilt auch für Zahnärzte oder therapeutische Behandlungen. Im Eco-Vila haben wir einen deutschen Krankenpfleger und eine brasilianische Therapeutin, welche mit viel Wissen die meisten gesundheitlichen Probleme lösen können. Auch arbeiten wir mit Naturmedizin und geistigem Heilen. Also hoffe ich, dass alle so selbstsicher sind, dass sie nicht aus Angst krank werden. Erfahrungsgemäß heilen hier die meisten Krankheiten, die unsere Besucher mitbringen, innert kürzester Zeit. Das Klima und das Meer sind wie Wundermittel und die Freude an der Natur und Freiheit ist der seelische Heiler überhaupt. Die gesunde Ernährung und das glasklare Wasser wirken ihren Teil hinzu.

Verpflegung auf dem EcoVila:

Wir haben eine Gemeinschaftsküche, welche alle Mahlzeiten zubereitet und für deren Zusammenstellung verantwortlich ist. Unsere Küche bereitet traditionelle brasilianische Gerichte wie auch vegetarische Gerichte zu. Auch werden wir eine internationale Küche bieten die allen gerecht wird. Wir essen viel Salate, Gemüse und Früchte, Fische und Wurzeln wie Maniok. Die Ausführung spezieller Wünsche muss zuvor beim Küchenpersonal angefragt werden. Jedoch sind wir der Meinung, dass wir für jeden etwas anzubieten haben. Wer trotzdem nichts findet, kann sich im benachbarten Canavieiras von der lokalen Gastronomie bewirten lassen. Wir achten auf ausgewogene und gesunde Ernährung, sind aber nicht im Stande für jeden einzelnen etwas Spezielles zu kochen. Wir legen Wert darauf, dass möglichst viele Lebensmittel naturbelassen angeboten werden können. So nutzen wir auch unkonventionelle Pflanzen und Blumen für unsere Speisen. Für alle Volontäre und Ausbilder ist das Essen kostenlos, verschwendetes Essen wird aber nicht gerne gesehen. Besucher haben ebenfalls die Möglichkeit bei uns zu essen. Als Getränke bieten wir Tee, Fruchtsäfte, Kokos- und Quellwasser an. Andere Getränke können bestellt werden und sind nicht in der Verpflegung inbegriffen. Bei Festen und besonderen Anlässen werden wir alkoholische Mixgetränke mit Früchten anbieten, sind aber glücklich, wenn sich alle an ein gesundes Limit halten können. Grundlegend sind wir gegen betrunkene und unkontrollierte Besucher. Diese können sich gerne in Canavieiras oder am Strand Vergnügen.

Sprache:

Auf dem Gelände sprechen wir deutsch und portugiesisch. Wer portugiesisch lernen möchte hat jeden Tag 2 Stunden die Möglichkeit Unterricht zu nehmen. Generell spricht man hier überall portugiesisch, außer die Einwanderer aus Europa, die man vielfach am Strand trifft. Englisch ist in der Region eine Fremdsprache und hilft nicht weiter.

Verantwortungsklausel:

Besucher, Volontäre und Ausbilder besuchen unsere Eco-Vila, sowie die angebotenen Reisen und Ausflüge, auf eigene Verantwortung. Mittels Führern, Informationen und Aufklärung versuchen wir bestmögliche Sicherheit, unter Berücksichtigung der persönlichen Freiheit, zu bieten.

Jeder sollte selber verantworten, wie weit er gehen kann und empfohlene Sicherheitshinweise einhalten will. Natürlich stehen wir jederzeit für alle Hilfe zur Verfügung und werden alles unternehmen, um eventuelle Probleme, so schnell und effektiv wie möglich, zu lösen.

Was sollten unsere Helfer mitnehmen:

Je nach Aufgabe, jene du bei uns angehst, lohnt es sich zu überlegen, was du dafür brauchen wirst. Hier nun eine Liste, was wichtig oder unumgänglich ist. Vieles kann man hier kaufen, aber meist ist das Mitgebrachte qualitativ besser und dir entsprechend.

Kleidung:

Es ist wichtig neben den leichten Sachen auch feste und stabile Hosen und Schuhe dabei zu haben. Wer in den Wald will, und auf unebenem Boden geht braucht festes Schuhwerk, das die Knöchel schützt. Für den Abend und die Nacht ist eine leichte, luftdurchlässige Kleidung mit langen Hosenbeinen und Ärmeln zu empfehlen. Ein guter und leichter Regenschutz ist zu empfehlen. Wichtig ist eine entsprechende Kopfbedeckung gegen die Sonne und Verletzungen des Kopfes. Auch ein Hut der den Nacken abdeckt ist bei allen Arbeiten in der Sonne dringend zu empfehlen. Natürlich nimmt man auch Bermudas und die Badekleider mit, sowie Strandschuhe. Auf dem Land und im Wald sind Gummistiefel empfohlen, da diese vor Verletzungen und Bissen schützen. So empfehle ich jedem, der etwas ins Abseits möchte Gummistiefel ohne Futter mitzubringen. Sonnenbrillen sind nur gut, wenn sie auch wirklich geprüfte und qualitative Gläser haben, billige Sonnenbrillen schaden mehr, als sie nutzen. Sehr teure Kleider oder Schuhe sind auch nicht zu empfehlen, da sie in der rauen Natur und bei den Arbeiten Schaden nehmen können. Was für alle Ausflüge wichtig ist, ist ein guter Rucksack, der auch etwas gegen Regen schützt und der um den Bauch geschnallt werden kann. Für jene, welche empfindliche Hände haben, sind schützende Handschuhe zu empfehlen.

Weitere Dinge die nützlich sein können:

Schon auf der Reise ist ein Kopfkissen empfehlenswert, Leinentücher erbitten wir mitzunehmen. Wer gerne in der Hängematte schläft, sollte sich eine große, bereits getestete, mitbringen. Wir haben einige Hängematten auf dem Gelände, die zum Schlafen nicht sonderlich geeignet sind. Auch ein leichter Schlafsack könnte von Hilfe sein, falls man in der Natur schlafen möchte.

Technisches – Digitales:

Für die Dokumentation deines Besuchs ist ein Fotoapparat oder eine Filmkamera zu empfehlen. Wir haben auch Internet, somit wäre ein Laptop hilfreich, auch um Studien zu betreiben. Wir suchen immer gebrauchte Laptops, Fotoapparate und Filmkameras mit gutem Zoom, Speicherkarten und externe Harddisks, sowie Stative, welche wir auch abkaufen können. Also bring uns doch das günstige, aber noch gut funktionierende, Equipment aus Europa mit. Bitte kontaktiere uns vor der Reise, um unseren Bedarf und unser vorhandenes Budget abzuklären.

Samen:

Offiziell ist das Einführen von Samen verboten, aber in den Socken oder so eingewickelt macht da kaum jemand Aufsehen außer es ist eine große Menge. Wir haben schon viele Samen aus Europa versucht zu ziehen, aber nur wenige Pflanzen sind gelungen. Die hochgezüchteten Samen sind hier kaum keimfähig. Wer aber noch originale Samen hat, kann es gerne probieren, ein Versuch lohnt sich immer.

Werkzeuge:

Wer sich an den Bauprojekten beteiligt und eigenes Handwerkzeug für die Holzverarbeitung oder Baumschule hat, kann diese gerne mitbringen. Einige Werkzeuge wie qualitative Ratschen, Sägen, Hobel usw., sind hier Mangelware. Auch für Hilfsmittel wie Wasserwaage, Messinstrumente wie pH- oder Distanzmessgeräte, GPS-Empfänger o.Ä. haben wir stets Bedarf und sind auch interessiert, diese zu günstigen Preisen, anzukaufen. Bitte melde dich bei Interesse, um die Details zu besprechen!

Drohne:

Schon lange suchen wir jemanden der eine Drohne mit guter Fernsteuerung und Kamera hat, damit wir die Gegend von oben ansehen können. Es ist nicht einfach durch den Wald zu gehen, ohne zu wissen wo man hinkommt. Eine Drohne würde uns in vielen Bereichen sehr helfen. Falls zusätzlich eine GPS-Erfassung möglich ist, wäre dies auch ein ideales Instrument für unsere Vermessungen. Falls du eine solche Drohne hast, melde dich doch bei uns. Danke.

Sonst noch wichtig:

Taschenlampe mit Akkus, Wasserflasche, Dixionaer und Bücher zu unseren Themen sind immer interessant.

 

Weitere Informationen und Reservierungen per E-Mail: arca@web500.com.br oder Tel. & Whatsapp: 0055-73-99830-5058

Stand Januar 2017 – DK