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Quelle: POEMA

Presse Resex, Projekte POEMA

Aktuelles aus unseren Projektgebieten
Wasser, Solarenergie, Gesundheit

Im ResEx Reserva Extrativista (Sammlergebiet ohne Holzeinschlag) werden gerade am Rio Arapiuns in den Gemeinden Sao Jose, Arapiranga und Nova Vista Wasseranlagen gebaut. Im Januar werden wir
zusammen mit Präsident Naldo die Anlagen einweihen. 23 Anlagen wurden von Poema in den letzten Jahren dort ermöglicht. Insgesamt leben in der Region rund 20 000 Menschen in 70 Dörfern. Das
Wasserproblem ist das drängendste. Deshalb werden wir auch in den kommenden Jahren dort aktiv sein. Außerdem wird immer wieder der Wunsch an uns herangetragen, mehr Solarlampen zu bringen.

Es ist nicht damit zu rechnen, daß in den nächsten Jahren in die Region Strom kommen wird. In der Region Oeiras do Para wird in den nächsten Wochen mit dem Bau einer Wasseranlage in Melancal begonnen. Der Ort liegt in einer Region, in der in den letzten Jahren enorme Mengen Holz geschlagen wurden, und jetzt Rinderfarmen für große Probleme sorgen. Vor allem in der Regenzeit werden über das Flußwasser Krankheiten verbreitet. Bena, die im Dezember bei uns zu Gast sein wird, ist die „Antreiberin“ und arbeitet mit den Dorfbewohnern und Poema zusammen. In den zwei Gebieten der nachhaltigen Entwicklung in der Region Anapu ist eines der vielen Probleme die Energiefrage. 400 Häuser stehen in dem Gebiet vereinzelt im Regenwald und ohne Aussicht auf Energie. Taschenlampen und Ölfunzeln sind oft die einzigen Lichtquellen. Unser Ziel ist es, u.a. auch durch eine Aktion bei der Friedensgala im Dezember, 400 Solarlampen nach Anapu zu bringen, eine für jedes Haus. Die Menschen sehnen sich danach. In den letzten Jahren haben wir in den Gebieten ein Versammlungshaus finanziert sowie Werkzeuge, ein Motorrad und mehrere Solaranlagen. Giovanny wird im Dezember darüber berichten. Er wird auch über Schwester Dorothy Stang sprechen, die bis zu ihrer Ermordung mit ihnen zusammengearbeitet hat.


Im Reserva Indigena -Waiapi in Amapa finanzieren wir nach wie vor Gesundheitskurse für junge Indigenas. Der gesamte Kurs dauert 4 Jahre, in jedem Jahr finden jeweils zwei 14 Tage dauernde Kursetappen statt. 20 angehende Krankenpfleger von den verschiedenen Dörfern nehmen daran teil. Ziel der Indigenas ist es, die Gesundheitsversorgung so weit wie möglich in die eigenen Hände zu nehmen. Die Hoffnung auf staatliche Hilfe haben sie fast aufgegebe


Im August 2008 besuchten POEMA-Mitglieder einige Dörfern am Rio Tapajos und am Rio Arapiuns im Bundesstaat Para/Brasilien. In Anlehnung an das „Vater Unser“ des Kabarettisten Hagen Rether möchte ich meine Gedanken dem vor 20 Jahren ermordeten Chico Mendes widmen:


Quelle: http://www.poema-deutschland.de/aktuell/rundbrief10.pdf

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