Gedanken

Gedanken von Daniel Konzett

Das wirkliche Selbst – Das “Ich bin Ich” in jedem Menschen

Das wirkliche Selbst  – Das “Ich bin Ich” in jedem Menschen

Die immer gleiche, unveränderliche, unbeschreiblich wunderbare innere Wirklichkeit ist das Selbst.

ES ist nicht das psychologische, emotionelle, schwächliche, kleinliche persönliche Selbst, das den Erfahrungen von Schmerz und Freude, von Lob oder Tadel, von Gut und Böse ausgesetzt ist.

Es ist nicht das kleine Ego, sondern die Gottheit in uns.

Es ist das Ehrfurcht inspirierende und all-bewußte Wesen, “Ich bin”, das im ständigen Wechsel unserer Erfahrungen selbst-identisch bleibt.

Auf die Frage: “Was bist du und welches ist dein Name?” antwortet das Selbst: “Ich bin Ich”.

Auf die Frage, wann es geboren oder gestaltet wurde, antwortet es, es sei vor Abraham da gewesen und werde weiter da sein, wenn die ganze Schöpfung nicht mehr existiert.

ES war, ES ist und wird immer sein.

ES ist formlos, zeitlos, raumlos, ewig, selbsterkennend und allwissend, sich selbst-beobachtend und alles beobachtend.

ES ist das reine, selbst-leuchtende, selbst-enthaltende unsterbliche Prinzip, das all-vollkommene Reich Gottes in uns.

Deshalb sucht jeder Mensch, der nach der Erfahrung Gottes trachtet, auch die Erfahrung des Selbst.

Denn das Selbst ist Gott, und Gott ist das Selbst …

SEI DU SELBST – ERFÜLLE DEINEN AUFTRAG!

SEI DU SELBST – ERFÜLLE DEINEN AUFTRAG!

… Und dann ertönt eine Stimme.
Sie fragt mich: „Warst Du auf Erden der, der Du bist?“

Und ich höre mich sagen: „Nein, ich war nicht der, der ich bin. Ich wollte
es sein und konnte es nicht.“

“Du hast Dich allen gefügt, die Macht über Dich hatten. Du hast allen
gedient, nur nicht dem, was Du bist. Verantworte Dich! Hast Du das Gesetz
erfüllt, das Dir gegeben wurde, damit Du es erfüllst?“

Und die Stimme meines Schuldbewusstseins erwidert: „Ich habe alles getan,
um kein Gesetz zu brechen. Ich war gehorsam. Ich tat, was man von mir
verlangte.“

“Man muss mehr tun, als die Menschen fordern, denn keiner fordert von Dir,
was Du brauchst. Und nichts brauchst Du zu sein als Du selbst.“

“Aber was muss ich tun?“

“Geh Deinen Weg. Du kennst ihn. Jeder Mensch hat seinen Auftrag zu
erfüllen. Wehe dem, der ihn verfehlt. Er wird gewogen und zu leicht
befunden. Sünde ist nicht nur das, was wir tun, sonder vor allem das, was
wir nicht getan haben.“

“Ich habe versucht, gut zu sein.“

Und ich höre die gewaltige Stimme sagen:
„Es reicht nicht, gut zu sein. Sei gut für etwas! Erfülle Deinen Auftrag!“

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