Gedanken

Gedanken von Daniel Konzett

Das Leben als Schule

Ich habe Dich in das „große Wagnis Leben“ gesandt, um das alles zu begreifen. Dies ist die wirkliche Ursache dieser großen Schule, die Du Welt nennst. Du wirst solange in den immer wieder wechselnden Schoß dieser Erde herniedersteigen – diese Klasse wiederholen – bist Du gelernt hast, Dein wirkliches Licht zu erkennen. Dein Wille ist der einzige Wille dieser Welt, der die kausale Kette aller Dinge, aller Zeiten, zeitlos zu vereinigen mag; erst dann wird die absolute Stille – das Nichtwissen – in Dir ertönen; die Ewigkeit. Nur durch Deine völlige Liebe zu Allem und Jedem wirst Du wissend werden.

Ich werde nur die Vollender ihres Menschseins zu mir rufen, die bereit sind, ihre Selbstverantwortung zu übernehmen. Nur die Sucher der eigenen Verantwortung werden den Übergang vom Sinnlichen zum Übersinnlichen finden, alle anderen werden so lange Uneingeweihte bleiben, bis sich die „Demut zum wirklichen Mensch-sein“ in ihnen entwickelt hat.

Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!

Fange ab jetzt damit an, gerade Deine Feinde aufrichtig zu lieben!

Das, was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu!

Richte und urteile nicht über andere oder etwas. Du richtest Dich damit nur selbst!

Bemühe Dich, „in allen Erscheinungen“ den „Sinn meines Ganzen“ zu erkennen!

Die Voraussetzung ist also Deine geistige Haltung, den Weg zu mir/Dir zu gehen, ohne vorher zu prüfen, ob dieser Weg in Deine bisherigen kindlichen „Vor-stellungen“ paßt und ob es vielleicht einen anderen, besseren Weg geben könnte. Hast Du Dich erst einmal für die Richtigkeit des Weges der Demut entschlossen, wird sich nicht nur ein Überfluß an wirklichen Beweisen einstellen, daß Du Dich auf dem richtigen Weg befindest – womit auch ein für Dich völlig neuer intellektueller Genuß verbunden sein wird – nein, Du wirst zusätzlich noch viel mehr „um Dich herum“ erleben.

Das wirkliche Selbst – Das “Ich bin Ich” in jedem Menschen

Das wirkliche Selbst  – Das “Ich bin Ich” in jedem Menschen

Die immer gleiche, unveränderliche, unbeschreiblich wunderbare innere Wirklichkeit ist das Selbst.

ES ist nicht das psychologische, emotionelle, schwächliche, kleinliche persönliche Selbst, das den Erfahrungen von Schmerz und Freude, von Lob oder Tadel, von Gut und Böse ausgesetzt ist.

Es ist nicht das kleine Ego, sondern die Gottheit in uns.

Es ist das Ehrfurcht inspirierende und all-bewußte Wesen, “Ich bin”, das im ständigen Wechsel unserer Erfahrungen selbst-identisch bleibt.

Auf die Frage: “Was bist du und welches ist dein Name?” antwortet das Selbst: “Ich bin Ich”.

Auf die Frage, wann es geboren oder gestaltet wurde, antwortet es, es sei vor Abraham da gewesen und werde weiter da sein, wenn die ganze Schöpfung nicht mehr existiert.

ES war, ES ist und wird immer sein.

ES ist formlos, zeitlos, raumlos, ewig, selbsterkennend und allwissend, sich selbst-beobachtend und alles beobachtend.

ES ist das reine, selbst-leuchtende, selbst-enthaltende unsterbliche Prinzip, das all-vollkommene Reich Gottes in uns.

Deshalb sucht jeder Mensch, der nach der Erfahrung Gottes trachtet, auch die Erfahrung des Selbst.

Denn das Selbst ist Gott, und Gott ist das Selbst …

Das Leben ist gnädig;

Das Leben ist gnädig;

jeden Augenblick schenkt es uns einen Anfang.

 

Jede Sekunde drängt uns die Frage auf: Wer bin ich? – Wir stellen sie nicht; das ist der Grund, weshalb wir den Anfang nicht finden.

Ein Jahrtausend und länger noch haben die Menschen gelernt, das Gesetz der Natur zu durchschauen und sie sich dienstbar zu machen. Wohl denen, die den Sinn dieser Arbeit erfaßt und begriffen haben, daß das Gesetz des Innern dasselbe wie das des Äußern ist, nur um eine Oktave höher: Sie sind zur Ernte berufen, – die andern bleiben ackernde Knechte, das Antlitz zur Erde gebeugt.

 

Der Schlüssel zur Macht über die innere Natur ist verrostet seit der Sintflut. Er heißt: – Wachsein. Wachsein ist alles.

Von nichts ist der Mensch so fest überzeugt, wie davon, daß er wach sei; dennoch ist er in Wirklichkeit in einem Netz gefangen, das er sich selbst aus Schlaf und Traum gewebt hat. Je dichter dieses Netz, desto mächtiger herrscht der Schlaf; die darein verstrickt sind, das sind die Schlafenden, die durchs Leben gehen wie Herdenvieh zur Schlachtbank, stumpf, gleichgültig und gedankenlos. Die Träumenden unter ihnen sehen durch die Maschen eine vergitterte Welt, – sie erblicken nur irreführende Ausschnitte, richten ihr Handeln darnach ein und wissen nicht, daß diese Bilder bloß sinnloses Stückwerk eines gewaltigen Ganzen sind. Diese »Träumer« sind nicht, wie du vielleicht glaubst, die Phantasten und Dichter – es sind die Regsamen, die Fleißigen, Ruhelosen der Erde, die vom Wahn des Tun’s zerfressenen; sie gleichen emsigen, häßlichen Käfern, die ein glattes Rohr emporklimmen, um von oben – hineinzufallen. Sie wähnen wach zu sein, aber das, was sie zu erleben glauben, ist in Wahrheit nur Traum, – genau vorausbestimmt im kleinsten Punkt und unbeeinflußbar von ihrem Willen.

Ein Leben nach der Geburt

Ein Leben nach der Geburt

Im Bauch einer schwangeren Frau sind drei Embryonen. Einer davon ist der kleine Gläubige, einer der kleine Zweifler und einer der kleine Skeptiker.

Der kleine Zweifler fragt: Glaubt ihr eigentlich an ein Leben nach der Geburt?

Der kleine Gläubige: Ja klar, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, daß wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir dann stark genug sind für das, was uns erwartet.

Der kleine Skeptiker: Blödsinn, das gibt es nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?

Der kleine Gläubige: Das weiß ich auch nicht so genau. Es wird viel heller sein als hier. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen.

Der kleine Skeptiker: So ein Quatsch. Herumlaufen, das geht doch nicht. Und mit dem Mund essen, was für eine seltsame Idee. Es gibt doch nur die Nabelschnur, die uns ernährt.
Außerdem geht das gar nicht, daß es ein Leben nach der Geburt gibt, weil die Nabelschnur schon viel zu kurz ist.

Der kleine Gläubige: Doch, es geht bestimmt. Es wird eben alles ein bisschen anders werden.

Der kleine Skeptiker: Es ist noch nie einer zurückgekommen nach der Geburt. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben hier ist nichts als Quälerei. Und dunkel.

Der kleine Gläubige: Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen.

Der kleine Skeptiker: Mutter ?!?? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist die denn bitte?

Der kleine Gläubige: Na hier, überall, um uns herum. Wir sind in ihr und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein.

Der kleine Skeptiker: Quatsch. Von einer Mutter habe ich ja noch nie etwas gemerkt, also gibt es sie auch nicht.

Der kleine Gläubige: Manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wie sie unsere Welt streichelt.

Der kleine Zweifler fragt: Und wenn es also ein Leben nach der Geburt gibt, wird der kleine Skeptiker dann bestraft, weil er nicht daran geglaubt hat?

Der kleine Gläubige: Das weiß ich nicht so genau. Vielleicht kriegt er einen Klaps, damit er die Augen aufmacht und das Leben beginnen kann.

Gott

Du kannst mich nicht sehen,

 

aber ich bin das Licht, durch das du siehst.

 

Du kannst mich nicht hören,

 

aber ich bin der Klang, durch den du hörst.

 

Du kannst mich nicht erkennen,

 

aber ich bin die Wahrheit, durch die du lebst.

 

Ihr könnt Gott anbeten nach eurer eigenen Vorliebe und Freude.
Er bleibt unverändert, sogar wenn die Namen und Formen,
durch die ihr Ihn anbetet, sich immer verändern.

 

Die Wirksamkeit liegt nicht in dem Namen oder der Form eurer Verehrung,
sondern mit wieviel Sehnsucht und Tiefe des Gefühls in Eurem Herzen
ihr ihn anbetet.

 

Gott wird die besondere Form annehmen, die ihr anbetet und eure Sehnsucht erfüllen;
das ist das Anzeichen Seiner Gnade und der grenzenlosen Liebe, die er für euch hat.

 

Ich trennte mich von mir selbst, so daß ich mich lieben könne.

 

Seht euch in mir, denn ich sehe mich selbst in euch allen.

 

Ihr seid mein Leben, mein Atem, meine Seele.

 

Ihr seid alle meine Formen.

 

Wenn ich euch liebe, liebe ich mich selbst.

 

Wenn ihr euch selbst liebt, liebt ihr mich.

 

Deine innewohnende Göttlichkeit vergessend,
bist du auf der Suche nach Gott in der Außenwelt.

 

Du selbst bist Gott.

 

Richte deinen Blick nach innen und suche nach deinem wahren Selbst.

 

Selbsterforschung führt zu wahrem Sakshatkara* (Schau Gottes).

 

Sobald du Sakshatkara hast, wirst du frei sein von allen Sorgen.

 

Es ist ein Irrtum, zu sagen, dass du Gott nicht erfahren hast.

 

Er ist in Dir gegenwärtig.

 

Suche Gott nicht im Außen.

 

Alles, was du im Außen siehst, ist illusorisch.

 

Laß dich nicht hinwegtragen von der illusorischen Welt.

 

Nur dann kannst du Frieden erlangen
und dir zu guter Letzt der Wahrheit bewußt werden;

 

“Ich bin Ich”.

 

Um diese einfache Wahrheit zu erkennen,
brauchst du nicht verschiedene heilige Texte durchzuarbeiten.
Laß die Texte beiseite.

 

Genieße den Geschmack der Göttlichkeit im Innern.

Warheit

Wenn Gedanke, Wort und Tat eine Einheit bilden, zeigt sich das Vorhandensein von Menschlichkeit.

 

Heutzutage fehlt dem Menschen echtes Menschentum,
weil das, was er denkt, weder mit dem, was er sagt, noch mit dem, was er tut, übereinstimmt.

 

SAGT, WAS IHR DENKT;
TUT, WAS IHR SAGT!

 

Das ist das Zeichen wahren Menschseins.
Ihr müßt also zuerst euren eigenen Empfehlungen entsprechend handeln,
eure Gedanken, Worte und Taten in Einklang bringen und dann erst die Kinder anleiten.
Sonst könnt ihr als Lehrer keinen guten Einfluss auf die Kinder ausüben.

 

 

 

 

 

Erziehung und Bildung sind abgeschlossen,
wenn ihr innerlich und äußerlich vollkommen rein seid.

 

Unwissenheit ist der größte Fluch im Leben eines Menschen.
Unwissenheit ist die größte Last im Leben eines Menschen.
Unwissenheit verursacht Leid.

 

“Blind” ist nicht derjenige, der nicht sieht;
“Blind” ist derjenige, der nicht bereit ist zu sehen.

 

“Ego” ist die Wurzel all eurer Not.
Laßt das Ego gehen: Fort sind alle eure Sorgen.

Copyright © 2010 by: Gedanken • Design by: BlogPimp / Appelt Mediendesign • Foto: Pixelio • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA.