Gedanken

Gedanken von Daniel Konzett

Das bist du oder DU bist ES…

Tat twam asi

Das bist du oder DU bist ES… ! …

Was bedeutet das?

Es bedeutet, daß du kein(e) andere(r ) als Gott bist.

Wer sonst ist Gott, wenn nicht du?

Ein Gottliebender klopfte an die Türe von Gottes Herzen. Gott fragte von innen: “Wer ist da?” Der Gottliebende antwortete: “Ich bin es.” Die Tür blieb verschlossen. Der Mann klopfte und klopfte. Schließlich ging er davon. Nach einer Stunde kam er wieder zurück. Er klopfte an die Tür von Gottes Herzen. Gott fragte von innen: “Wer ist da?” Der Gottliebende antwortete: “Ich bin es.” Die Türe blieb verschlossen. Der Mann klopfte vergebens weiter an die Tür. Schließlich ging er.

Nach einer weiteren Stunde kam er wieder zurück und klopfte wieder an die Türe von Gottes Herzen. Gott fragte von innen heraus: “Wer ist da?” Der Gottliebende antwortete: “Mein ewiger Geliebter, Du bist es.”

Sofort öffnete Gott die Türe seines Herzens.

Wenn ein Sucher solch ein enges und untrennbares Einssein mit Gott fühlt, öffnet Gott ihm die Türe Seines Herzens und schenkt ihm sogar Seinen Thron.

Die upanischadischen Seher fühlten keine Notwendigkeit zu einem spirituellen Zentrum zu gehen, keine Notwendigkeit in einen Tempel zu gehen, keine Notwendigkeit einen Vortrag oder eine Predigt anzuhören oder gar Bücher zu lesen.
Gott war ihr einziges äußeres Buch, und Gott war ihr einziger innerer Lehrer. Gottverwirklichung war ihre einzige Notwendigkeit, und Gottmanifestation war ihre einzige Wirklichkeit

Mit Gott zu Mittag gegessen…

Mit Gott zu Mittag gegessen…

Es war einmal ein kleiner Junge, der unbedingt Gott treffen wollte. Er war sich darüber bewusst, dass der Weg zu dem Ort, an dem Gott lebte, ein sehr langer war. Also packte er sich einen Rucksack voll mit einigen Coladosen und mehreren Schokoladenriegeln und machte sich auf die Reise.

Er lief eine ganze Weile und kam in einen kleinen Park. Dort sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zusah, die vor ihr nach Futter auf dem Boden suchten.

Der kleine Junge setzte sich zu der Frau auf die Bank und öffnete seinen Rucksack. Er wollte sich gerade eine Cola herausholen, als er den hungrigen Blick der alten Frau sah. Also  griff er zu einem Schokoriegel und reichte ihn der Frau.

Dankbar nahm sie die Süßigkeit und lächelte ihn an. Und es war ein wundervolles Lächeln. Der kleine Junge wollte dieses Lächeln noch einmal sehen und bot ihr auch eine Cola an.

Und sie nahm die Cola und lächelte wieder – noch strahlender als zuvor. Der kleine Junge war selig.

Die beiden saßen den ganzen Nachmittag lang auf der Bank im Park, aßen Schokoriegel und tranken Cola – aber sprachen kein Wort.

Als es dunkel wurde, spürte der Junge, dass er müde war und beschloss, zurück nach Hause zu gehen. Nach einigen Schritten hielt er inne und drehte sich um. Er ging zurück zu der Frau und umarmte sie.

Die alte Frau schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.

Zu Hause sah seine Mutter die Freude auf seinem Gesicht und fragte: “Was hast Du denn heute Schönes erlebt, dass Du so fröhlich aussiehst?”

Und der kleine Junge antwortete: “Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen – und sie hat ein wundervolles Lächeln!”

Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn schon auf sie wartete. Auch er fragte sie, warum sie so fröhlich aussah.

Und sie antwortete: “Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen – und er ist viel jünger, als ich gedacht habe. “

Gott

Du kannst mich nicht sehen,

 

aber ich bin das Licht, durch das du siehst.

 

Du kannst mich nicht hören,

 

aber ich bin der Klang, durch den du hörst.

 

Du kannst mich nicht erkennen,

 

aber ich bin die Wahrheit, durch die du lebst.

 

Ihr könnt Gott anbeten nach eurer eigenen Vorliebe und Freude.
Er bleibt unverändert, sogar wenn die Namen und Formen,
durch die ihr Ihn anbetet, sich immer verändern.

 

Die Wirksamkeit liegt nicht in dem Namen oder der Form eurer Verehrung,
sondern mit wieviel Sehnsucht und Tiefe des Gefühls in Eurem Herzen
ihr ihn anbetet.

 

Gott wird die besondere Form annehmen, die ihr anbetet und eure Sehnsucht erfüllen;
das ist das Anzeichen Seiner Gnade und der grenzenlosen Liebe, die er für euch hat.

 

Ich trennte mich von mir selbst, so daß ich mich lieben könne.

 

Seht euch in mir, denn ich sehe mich selbst in euch allen.

 

Ihr seid mein Leben, mein Atem, meine Seele.

 

Ihr seid alle meine Formen.

 

Wenn ich euch liebe, liebe ich mich selbst.

 

Wenn ihr euch selbst liebt, liebt ihr mich.

 

Deine innewohnende Göttlichkeit vergessend,
bist du auf der Suche nach Gott in der Außenwelt.

 

Du selbst bist Gott.

 

Richte deinen Blick nach innen und suche nach deinem wahren Selbst.

 

Selbsterforschung führt zu wahrem Sakshatkara* (Schau Gottes).

 

Sobald du Sakshatkara hast, wirst du frei sein von allen Sorgen.

 

Es ist ein Irrtum, zu sagen, dass du Gott nicht erfahren hast.

 

Er ist in Dir gegenwärtig.

 

Suche Gott nicht im Außen.

 

Alles, was du im Außen siehst, ist illusorisch.

 

Laß dich nicht hinwegtragen von der illusorischen Welt.

 

Nur dann kannst du Frieden erlangen
und dir zu guter Letzt der Wahrheit bewußt werden;

 

“Ich bin Ich”.

 

Um diese einfache Wahrheit zu erkennen,
brauchst du nicht verschiedene heilige Texte durchzuarbeiten.
Laß die Texte beiseite.

 

Genieße den Geschmack der Göttlichkeit im Innern.

Gott sorgt fuer dich!

Wenn der Gottliebende (bhakta) alles – Körper, Geist und seine Existenz – Gott übergeben hat, wird Gott selbst für ihn sorgen, denn Er wird immer mit ihm sein. Unter solchen Umständen besteht keine Notwendigkeit für das Gebet.

 

Aber habt ihr euch selbst so hingegeben und alles dem Herrn übergeben? Die Antwort ist: Nein.

 

Wenn es zu Verlusten kommt, ein Unglück geschieht oder Pläne schief gehen, schiebt der Devotee die Schuld auf den Herrn. Andere wiederum beten zu Ihm, Er möge sie vor dem Unglück bewahren. Wenn ihr beides nicht tut und euch auch nicht auf andere verlaßt, dafür aber jederzeit vollkommenes Vertrauen in Gott setzt, warum sollte Er euch Seine Gnade versagen, warum sollte Er euch dann nicht helfen?

 

Die Menschen verlassen sich nicht völlig unbeirrbar auf den Herrn. Deshalb betet weiter mit Hingabe und Vertrauen und stärkt euch in dem Bewußtsein, daß ihr als Beauftragte und Werkzeuge des Herrn handeln sollt. Vertrauen ist das Ergebnis inneren Friedens, nicht von Hast und Eile.

 

Um die Göttliche Gnade zu erlangen und das daraus resultierende Erkennen der Wirklichkeit,

 

ist zuerst innerer Friede notwendig.

Der goettliche Wille

Eine vollkommene Unterwerfung unter den göttlichen Willen
bringt uns unmittelbaren Frieden und Glückseligkeit.

 

Nur durch unser unaufhörliches Denken an Gott und Seine Eigenschaften
wird die Selbsthingabe erlangt.

 

Wir wollen Ihm deshalb unser Leben weihen
und in Gedanke, Wort und Tat um Seinetwillen leben.

 

Er ist unser Alles in Allem und einziger Freund.
Ihr liebt wirklich, wenn ihr euch eins mit allem fühlt.

 

Liebe ist das Licht des Geistes.

 

Erkennt den Geist, und ihr werdet mit Liebe erfüllt sein.
Bringt euch in den Besitz der Blume, und ihr besitzt ihre Schönheit und ihren Duft.
Seht Harmonie in der Farbe und seht Freude im Licht.
Seht in der äußeren Form und in der Tiefe der Dinge euch selbst.

 

Ihr seid die Wahrheit.

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