Gedanken

Gedanken von Daniel Konzett

Die Ehe

Dann sprach ich abermals und sagte: Und was ist mit der Ehe, Meister?

Und er antwortete und sprach:

 

Ihr werdet zusammen geboren, und ihr werdet auf immer zusammen sein.

 

Ihr werdet zusammen sein, wenn die weißen Flügel des Todes eure Tage scheiden.

 

Ja, ihr werdet selbst im stummen Gedenken Gottes zusammen sein.

 

Aber laßt Raum zwischen euch.

 

Und laßt die Winde des Himmels zwischen euch tanzen.

 

Liebt einander, aber macht die Liebe nicht zur Fessel:

 

Laßt sie eher ein wogendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen sein.

 

Füllt einander den Becher, aber trinkt nicht aus einem Becher

 

Gebt einander von eurem Brot, aber eßt nicht vom selben Laib.

 

Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich, aber laßt jeden von euch auch allein sein,

 

So wie die Saiten einer Laute allein sind und doch von derselben Musik erzittern.

 

Gebt eure Herzen, aber nicht in des anderen Obhut.

 

Denn nur die Hand des Lebens kann eure Herzen umfassen.

 

Denn die Säulen des Tempels stehen für sich,

 

Und die Eiche und die Zypresse wachsen nicht im Schatten der anderen.

 

AMO 

Treue der Lebenspartner

So wie die Monogamie für Frauen gilt, so gilt die Treue für Männer.

Genauso wie Frauen einen Mann und nur einen als ihren Herrn und LebensMann (Ehemann) betrachten
sollen, so soll auch der Mann einer Frau und nur einer
als seiner Gefährtin, seiner LebensFrau (Ehefrau), treu sein.

Sie soll den Mann als Gott betrachten, ihn ehren und ihm dienen und seinen
Wünschen folgen, um ihre Pflichten als einzige Gefährtin zu erfüllen;

genauso sollte der Mann seine LenesFrau (Ehefrau) als „Herrin des Hauses“ achten und entsprechend
ihren Wünschen handeln, denn sie ist die Verkörperung des Wohlstands im Heim.

Nur dann verdient er den Status eines „Menschen

 

Dharma Vahini, Kap. 6

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