Gedanken

Gedanken von Daniel Konzett

Die 1. Bewusstseins-ebene

1. Bewußtseinsstufe -
“Der Mensch lebt unbewußt – schicksalsbezogen!”

Die Antriebe des Lebens kommen aus dem “tierischen” Motivationsfeld, triebbedingt, egobezogen. Es existiert kein komplexes Verstehen von größeren Zusammenhängen und Langzeitwirkungen. Vordergründig oberflächliche Prioritäten bestimmen die Verhaltensmuster. “Gut ist das, was im Moment nützt!” Primitive, hedonistische Lebenshaltung spiegelt sich hier alltäglich. Wahllose, augenblickliche Bedürfnisbefriedigung ist das signifikante Kennzeichen einer solchen Bewußtseinsstufe. In der Partnerschaftsreflexion zeigt sich solches Bewußtsein äußerst instrumentell: “Der Partner hat “meinen” Gelüsten und Bedürfnissen zu entsprechen und zu dienen!”

Die 2. Bewusstseins-ebene

2. Bewußtseinsstufe -
“Dämmerungszustand – das Verhalten wird beginnend hinterfragt!”

Der Lebensvollzug wird zwar noch vorwiegend in einem gesellschaftlichen Ablauf verstanden, dem man sich nicht entziehen darf und kann. Höchste Form von Fremdbestimmung und Unterordnung. Andere geben an, was ich zu tun habe (und es stört nicht oder kaum!). Illusionistische “Gottgefälligkeit”. Immer noch bestimmen materialistische, egobezogene Prioritätenden individuellen Lebenslauf. Was das Kollektivbewußtsein vorgibt, ist “richtig”! Man darf nicht anders sein. Durch das Milieu bedingte Muster haben Vorgabecharakter. Man ordnet sich kritiklos ein und unter. In der Partnerschaftsreflexion zeigt ein solcher Bewußtseinszustand eine Ausrichtung nach funktioneller Ergänzung. Die “räumliche” materielle Maske des Partners bekommt besonderes Gewicht. Trotzdem bleibt der instrumentelle Bezug zum Partner im Vordergrund.

Die 3. Bewusstseins-ebene

3. Bewußtseinsstufe -
“Bewußtwerdung im Gefühlsleben – der emotionelle Aspekt tritt in den Vordergrund.”

Das primäre Ego entdeckt seine soziale Resonanz. Das Geltungsbedürfnis gesellschaftlicher Rangordnungen wird entscheidend. Wer zu sein, wird wichtig. Damit werden die kollektiven memischen Muster besonders einflußreich. Abstammungsbezogene soziale Wertperspektiven haben Dominanz. Kleinbürgerliche, städtische wie dörfliche Denkschienen werden zu einem hohen Prinzip. Hinter solcher Scheinwelt bricht das individuelle Ego oft aus und schafft sich im Geheimen versteckte Verhaltensmuster. Man fühlt sich aber weitgehend dabei schuldig. Karriere, beruflicher Erfolg, “Ansehen” …. werden zum Antriebsgenerator. Solche lokalen, kollektiven Vorstellungen werden zu Automatismen und kaum noch hinterfragt. In der Partnerschaftsprojektion tritt das emotionale Bezugsfeld in den Vordergrund. Emotionale Resonanz und Übereinstimmung bestimmen vorrangig die Partnerwahl und damit auch eine überstarke Anbindung und Fixierung. Diese kann oft kippen und sich in ihr Gegenteil umkehren, was sich bis zu aggressivem Haß steigern kann.

Die 4. Bewusstseins-ebene

4. Bewußtseinsstufe -
“Bewußtwerdung auf der Mentalebene!”

Mentale Neugier, Wissensdurst und Erkenntnisdrang treten in den Vordergrund. Nicht mehr das Materielle, sondern das “Geistige” (wenn auch noch im Mentalbereich) wird wichtig. Das Hinterfragen seiner ideologischen Programme setzt ein. Kritische Distanz zum kollektiven Bewußtsein eröffnet einen Abnabelungsprozeß. Oft aber noch Polaritätskämpfe: “Wer hat recht? Ich oder die anderen!” Beginn eines autarken, ethischen Gefühls – unabhängig äußerer Normen. Hinter sich lassen familiärer Muster, religiöser Zwänge, ideologischer Okkupation, kollektiver, memischer Muster…., Aufmerksamkeit gegenüber individuellen Resonanzen, Entdecken des Karmaprinzips. Im Partnerbezug tritt Geistigkeit in den Vordergrund. Mentale Übereinstimmung wird zum entscheidenden Faktor, hohe Trennungsbereitschaft. Intelligenzübereinstimmung spielt große Rolle. Partner, die einander wertfrei zuhören können und tolerant zueinander sind, ziehen sich gewaltig an.

Die 5. Bewusstseins-ebene

5. Bewußtseinsstufe -
“Erwachen der metaphysischen, mythischen Kräfte.”

Die Geistschöpfungskraft wird wahrgenommen und allmählich auch begonnen, sie umzusetzen. Das Präcognitive des menschlichen Wesens wird erfaßt: “Ich erschaffe bewußt meine Realitäten durch Gedanken- und Bewußtseinskraft!” Das Erkennen der Wirkmacht auf sein Umfeld und letztlich, im morphisch planetaren Sinn, auf den ganzen Planeten. Die Kontrolle über die Kräfte seines Niederen Selbstes – Gefühlsreflexionen, Mentalreflexionen, Eigensinn…. – wird zum Persönlichkeitsprinzip. Ausscheiden aus Vereinigungen traditioneller, vereinsmäßiger, politischer und religiöser Anbindung ist ein häufiges Zeichen. Wertfreiheit gegenüber allen Strömungen. Die große “Entbindungsstation” von alten Ketten. Oft auch ein vorübergehender Weg in das Alleinsein (”All-Eine”). Offenes philosophisches Denken: “Auf der Suche nach tiefer liegender Wahrheit und echter Erkenntnis”. Karma-Bewußtsein wird zum angewandten Verhaltensregulativ: “Was ich säe, ernte ich!”  Äußeres Zeichen ist spiritueller Vegetarismus, das Seelengeschwister Tier wird bedingungslos respektiert. Echte Moralität übernimmt den Lebensfahrplan. Ausklinken aus passiver Karmischer Abhängigkeit und Kausalität. Der Beginn der Souveränität ist erreicht. In der Partnerschaft wird höchste Übereinstimmung auf geistiger Stufe gesucht; frühere Prioritäten lösen sich als Gewichtigkeiten auf. Nur noch wenige Menschen im Umfeld können eine solche Partnerrolle erfüllen.

Der Mensch und seine Resonanzfrequenz

In verschiedensten spirituellen Stroemungen verdichtet sich die Erkenntnis, daß das menschliche Wesen in einer Art holographischer Multidimensionalitaet agiert. Was heißt das? In der Tat ist es verwunderlich, daß der Mensch in so verschiedenartiger Phaenomenalitaet erscheint. Und jeder einzelne von Uns kennt selbst dieses Spiel. Wir gleichen im kleinen wie im großen einer Resonanzsonde, die je nach unserem Bewußtsein wie ein Radiosender reagiert. So wie Wir unsere Frequenz einstellen, solche Schwingung bringen Wir auch in die Manifestation. Aber nicht nur in die Manifestation, Wir ziehen auch dementsprechende, gleichschwingende Muster in unsere Naehe. Diese Erfahrung kennt jeder von uns.
.
Und in der Ganzheit der Erscheinungsform ist es ebenso. Jeder manifestiert letztendlich die Qualitaet, mit der sein Bewußtsein identisch ist. Sagt Dein Bewußtsein, daß Du minderwertig bist, manifestiert Du Minderwertigkeit; sagt Dein Bewußtsein, Du bist souveraen, manifestierst Du Souveraenitaet. Schwingt Dein Bewußtsein als Getrennt-voneinander-Sein, gehst Du in die Isolation, erkennt Dein Bewußtsein, daß Du in allem und in jedem bist, kommst Du in die Harmonie mit Allem, was Ist. So einfach funktioniert Dein Sein.
.
In dem Zusammenhang moechte ich auf Wesentliches hinweisen: Bewußt-Sein ist nicht nur als mentales Feld identifizierbar. Der bloße mentale Gedanke alleine bewirkt sehr wenig. Wir koennen in unserer spezifischen Wesenheit nicht außer acht lassen, daß der essentiellste Teil von jedem von Uns in der emotionalen Frequenz beheimatet ist. Und die bloßen mentalen Energien, die nicht durch das Verstaerkerfeld der Emotionen laufen, haben sehr geringe Power. Erst die Schwungmasse des emotionalen Feldes gibt den Gedanken jene Kraft, die nachhaltige Wirkung erzeugt. Diese Erkenntnis ist noch sehr vielen unbekannt. Darum bleiben die rein gedanklich meditativen Muster unmittelbar von sehr bescheidener Bedeutung. Sie gehen in die astrale Zone, greifen aber nicht direkt in den planetar-physischen Frequenzen.
.
Der emotionale Energiekoerper ist deswegen von so hoher Wirkung, weil er als essentieller Aufsatz unserer Biophysis operiert. Wer also wirklich seinen Manifestationen durch “Gedanken” entsprechende Kraft verleihen will, kommt um die Hinzunahme des emotionalen Feldes nicht herum, das seinerseits wieder als energetische Verstaerkung die Energie der Physis mit sich traegt. Darum sollten sich viele von Uns nicht wundern, daß sie mit ihren Gedankenmustern nicht effektiver manifestieren koennen.
.
Ein weiterer Grund fuer die bescheidene Manifestationskraft der Gedanken liegt im eigenen Zweifel. Fast alle lassen Zweifel an der “Wunderkraft” mitschwingen, ob sie auch wirklich funktionieren kann. Mangel des Vertrauens in seine eigene Schoepferkraft ist wie ein Bruch des Rueckgrades fuer den aufrechten Menschen. Da aber die Anwendung der Schoepferenergien durch unsere Gedankenkraefte sehr heikel ist, war ein Sicherheitssystem notwendig, das im Laufe der Selbstversuche der Entwicklung eingefuehrt wurde: da die Schoepferkraefte immer wieder mißbraucht wurden (siehe Atlantis….) laeuft auf der Jetzt-Stufe jeweils die selbstkontrollierende Zirkulationsschleife. Das heißt, alle Muster, die von
einem bewußten Wesen ausgesandt werden, kehren auf jeden Fall zu einem Selbst zurueck. Und das kann mitunter unangenehm sein. In diesem Zusammenhang verweise ich auf ein ebenfalls meist noch unbekanntes Prinzip: in der Astralwelt schwirren eine Unzahl von entsprechenden Gedankenfrequenzen in Huelle und Fuelle herum. Sie stammen aus den schwachen Gedankenproduktionen, die nicht zur Manifestation gefuehrt haben. Sie haben ihrerseits die “boshafte” Eigenschaft, sich gleichschwingenden Qualitaeten zuzugesellen. Damit werden sie zu Resonanzverstaerkern. Daher bekommen schwach ausgesandte mentale Gedankenformen eine beachtliche Schwungmasse, wenn sie zurueckkehren. Aus dem Grunde empfehle ich immer wieder, hab Deine Gedanken unter Kontrolle. Damit verstehst Du auch, daß Wir zum Lernen die “leichten” Gedanken, also die nicht bewußt emotional gepraegten, spielen ließen. Auch sie haben natuerlich fuer sich alleine ein begrenztes Wirkmuster, zum Glueck fuer uns aber meist nicht die volle Kraft.
.
Mit dem Prinzip vollziehen Wir eine Art Filterung der astralen Zone. Alte Frequenzen werden somit “nach Hause” gebracht. Es liegt an Dir, ob Du diese Arbeit anderen ueberlassen moechtest, oder ob Du ueberall dabei sein willst. Manche wollen es eben genau wissen. Aus dem Blickwinkel siehst Du auch, warum es so wichtig ist, die Astrale Zone immer
mehr mit liebevollen Gedanken zu speisen, auch dann, wenn sie nur als ganz leichte aus der mentalen Zone kommen. Darueberhinaus hatten Wir bisher in der Karmischen Zeit noch zusaetzlich eine Art Depotfilter, der Uns vor der knallharten Reflexion verschonte. Da allgemein bekannt ist, daß das Karmische Depot geschlossen wurde, kommt eine heiße Zeit der Resonanz auf Uns zu. Vielleicht hast Du schon Erfahrung gesammelt. Sehr rasch kann es jetzt Muntermacher geben, naemlich die eigenen ausgesandten Gedanken, die postwendend zurueckkehren.
.
Ein weiterer Hinweis gilt der Frequenzveraenderung. Seit einigen Jahren und laufend verstaerkt beobachten Wir das Phaenomen der Schwingungserhoehung. Die Schwingungserhoehung wirkt als Resonanzverstaerkung unserer Gedankenmuster. Alles in allem gilt die Empfehlung Bewußt-zu-Werden, also alle Muster der Gedanken, insbesonders solche mit Emotionen gekoppelte, im Blickfeld zu halten, will man keine Ueberraschung erleben. Es liegt an Dir, an jedem von Uns. Ja, das Lernen Mit-Schoepfer zu werden hat auch seine Tuecken. Und ob! Wenn Du’s fuer Dich beobachtest, kann es auch ganz lustig sein, meistens. Manchmal bleibt das Lachen bei solchen Lernspielen im Hals stecken. Ja, ja. Hast Du das vielleicht schon wahrgenommen? Das Gesetz des holographischen Resonanzprinzips wird immer bedeutungsvoller. Die schon vorhin angedeutete Frequenzverschiebung bringt Uns naemlich in Kosmisch-Galaktische Wechselbeziehung. Dieses Wissen ist der Kern der Informationen der Alten Maya. In der Eroeffnung der Kosmischen Resonanz liegen Potentiale von unvorstellbarer Groeße und Qualitaet. Es liegt ausschließlich an uns, ob Wir uns dieser Fuelle anschließen. Der einfachste Weg an sie heranzukommen ist die Synchronisation mit den ZEIT-Gesetzen. Wer in Harmonie mit den viert-dimensionalen ZEIT-Frequenzen der Zeit pulsiert, kommt automatisch in den Rhythmus der Kosmischen Fuelle. Was sich also bisher nur innerhalb des Planetaren Feldes abspielen konnte, erhaelt eine Galaktische Ausweitung. Das heißt anders ausgedrueckt, wenn wir bisher nur Planetare Wesen sein konnten, werden Wir somit Galaktische Wesenheiten. Und in der Tat, Du und Ich brechen dazu auf, ist das nicht ein herrliches Wissen? Daß Wir aber dabei clear sein muessen, also in Harmonie mit der Kosmischen Ordnung, versteht sich von selbst.
.
Aus diesem Grunde stellen Wir Uns im Moment auch bewußtseinsmaeßig um: statt dem planetaren, moralistischen Prinzip, das Wir Uns je nach Gutduenken eingefaerbt haben, gelten nun die unbeugsamen Gesetze der Harmonie. Ein kleines Beispiel: Das Kosmische, unbeugsame Frequenzprinzip “Jedes Lebewesen muß bedingungslos respektiert werden” kuemmert sich nicht darum, ob ein Sakralpriester die Todeswaffen segnet und sanktioniert oder ob sie bloß von einem Moerder in eigener Sache verwendet werden. Die Kosmische Ordnung kennt da keinen Unterschied. Ja, das wird manchen stoeren. Soll aber nicht unser Problem sein; jeder kann ja sein Bewußtsein in jedem Augenblick korrigieren. Nach der Kosmischen Ordnung ist es voellig irrelevant, ob ein General einen Schießbefehl erteilt oder ein Hoechstrichter irgendwo ein Todesurteil ueber jemanden faellt und exekutieren laeßt. Es wird da einige Ueberraschung geben. Na ja, ist auch Zeit.
.
Das unmittelbare Wirken der Resonanz mit der Kosmischen Ordnung setzt absolut Neue Maßstaebe, und zwar dadurch, daß ab sofort alle jene, die im Guten Glauben nach den Planetar errichteten, willkuerlichen Ordnungsprinzipien agieren, erkennen muessen, daß diese ihre fiktive Gueltigkeit verlieren – sie hatten sie niemals – der Unterschied zu frueher besteht darin, daß jetzt im verstaerkten Maße diese anmaßenden Agitatoren, gleichgueltig ob im Priesterkleid oder in einer Amtsrobe alles energetisch reflektiert bekommen. Darin besteht die Logik, daß niemand bekaempft zu werden braucht. Jeder macht das fuer sich alleine. Und Du wirst Dich wundern wie wirkungsvoll das Kosmische Resonanzgesetz ist, wenn es voll greift. Und es greift! Aber Vorsicht: auch bei Mir und bei Dir. Jeder wird zu seinem unbestechlichen Richter. Sei aber nicht aengstlich. Wenn Du Dich von der Energie der Bedingungslosen Liebe fuehren
laeßt, pendelst Du Dich spielerisch in diesen Fluß, der allmaehlich zum großen Strom wird. Und die notwendigen Korrekturen bekommen fuer Dich immer mehr humoristischen Wert, Du wirst ja auch manchmal etwas deftigere Witze verkraften, oder nicht?
.
Wie Du siehst, es geht los und es wird lustig! Solches Wissen bringt einfach ein großartiges, beruhigendes Gefuehl, endlich zu sehen, daß die kleinkarierten Kerkermeister des Planeten korrigiert werden. Keine Sorge, Wir, Du und Ich, sind und waren auch beteiligt, mehr oder weniger. Alle von Uns hatten Bewußtseinsdefekte. Und die Gefaehrlichsten waren jene, die im Guten Glauben gehandelt hatten und es immer noch tun. Der mit Abstand groeßte Teil der Erdversklavung geschah mittels guter Absicht und reinstem Gewissen, nur ganz minimal durch aktive, bewußte Boesartigkeit. Ich weiß, das hoert sich bedrueckend fuer viele an. Aber es ist nicht tragisch: im Augenblick der grundsaetzlichen Korrektur des Bewußt-Seins ist schon fast alles erledigt. Den ehemalig ausgesandten falschen Gedankenmustern schicken wir Heilungsliebe nach, dann kommen sie nicht einmal mehr zu uns zurueck. Liebe heilt alles, sogar unsere wildesten und scheußlichsten, frueheren Gedankenmanifestationen.

Das Darma der Frau

Das Dharma

 

der Frau

 

 

 

 

 

- Die Reise zu ihr Selbst

 

 

 

 

Die Menschen sprechen von verschiedenen Pflichten, Rechten und Verpflichtungen. Diese sind jedoch nicht das grundlegende Wesen der Wahrheit; sie sind lediglich Mittel und Wege, um die Schwierigkeiten des Lebens zu regeln. Sie sind nicht fundamental. All diese Moralcodes und akzeptierten Verhaltensregeln sind aufgrund der Notwendigkeit entstanden, für die zwei Arten von Geschöpfen und die beiden Arten der Natur – männlich und weiblich – zu sorgen.

 

Sie heißen Prakriti und Paramâtman, grob- und feinstofflich, unbewußt und bewußt; das alles-durchdringende Duett. Diese ganze Schöpfung entstand durch die wechselseitige Beziehung des Unbewußten und des Bewußten, nicht wahr?

 

So hat sich alles Weitere aufgrund dieser Zweiteilung der Natur entwickelt. Die gesamte Verzweigung und Detaillierung von Dharma beruht auf folgendem: Dem männlichen und dem weiblichen Prinzip.

 

Deshalb ist das ausschlaggebende Dharma für den praktischen Fortschritt der Welt die tugendhafte Lebensführung und das moralische Verhalten dieser beiden Prinzipien; was immer irgendein großer Lehrer auch lehren mag, es kann nicht über diese beiden verschiedenen Naturen hinausgehen.

 

Das Dharma des Männlichen und das Dharma des Weiblichen sind bedeutende Anteile des oben erwähnten Dharma der Wahrheit. Andere Regeln und Disziplinen sind lediglich Beigaben – Nebenflüsse Sie beziehen sich auf die verschiedenen vergänglichen Umstände, Situationen und Zustände. Ihr müßt euer Augenmerk auf den Hauptfluß richten und nicht auf seine Nebenflüsse. Nehmt entsprechend das männliche Dharma und das weibliche Dharma als Hauptleitlinien für euer Leben und gebt den kleineren zusätzlichen Dharmas keinen überdimensional großen Platz in eurem Lebensschema.

 

Das weibliche Prinzip wird als die Illusion die der Herr sich auferlegt hat, beschrieben. Als die Energie, mit der er sich aufgrund seines eigenen Willens ausgestattet hat. Dies ist die weibliche Form (mâyâ).

 

Aus diesem Grund wird die Frau als Verkörperung der höchsten Schöpferkraft angesehen.

 

Sie ist die treue Begleiterin des Mannes, sein Schicksal.

 


Da sie die Konkretisierung des Willen des Herrn ist, ist sie Geheimnis, Wunder, Fülle, Repräsentantin des beschützenden Prinzips, die Königin des Heims, seine Wohltäterin, das Licht des Hauses. Frauen, die das Gefäß der Schöpferkraft sind, sind keineswegs minderwertig. Wie erfüllt von Stärke, Geduld und Liebe ist ihre Natur! Ihre Fähigkeit zur Selbstkontrolle wird selten vom Mann erreicht. Sie sind Beispiel und Führer für Männer auf dem spirituellen Pfad.Reine selbstlose Liebe ist Frauen angeboren.

 

Frauen, die voller Wissen sind, die kultiviert sind, der Liebe verpflichtet und die eifrig darauf bedacht sind zu unterscheiden, ob ihre Worte und Taten mit Dharma übereinstimmen – solche Frauen sind wie eine Göttin, die dem Haus Freude und Glück bringt. Das Haus, in dem Mann und Frau durch heilige Liebe verbunden sind, in dem beide täglich die Seele nähren, in dem der Name des Herrn geliebt und seiner Herrlichkeit gedacht wird; dieses Haus ist wirklich das Haus des Herrn.

 

Die Frau, die in Liebe mit ihrem Mann verbunden ist, ist in der Tat eine Blume, die einen seltenen Duft verströmt;

 

sie ist ein wertvoller Edelstein, der Glanz in seiner Familie verbreitet. Eine Frau die mit göttlichen Tugenden ausgestattet ist, ist wirklich ein brillantes Juwel.

Copyright © 2010 by: Gedanken • Design by: BlogPimp / Appelt Mediendesign • Foto: Pixelio • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA.