Gedanken

Gedanken von Daniel Konzett

Unsere Sexualitaet als Schluessel

Die Sexualitaet als Schluessel

Die energetischen Schutz-Schilde waren es aber auch, die tragischerweise die biologische  Chance, Energie nachzutanken, verhinderten. Es gab nämlich trotz unserer Abgegrenztheit nach “Außen” eine einzige “versteckte” Möglichkeit, selbst ein energetischer Generator in der physischen Manifestation zu sein. Der Schlüssel dazu war und ist die Sexualität. Die Sexualität in ihrer Humanen Dimension, nicht in der tierischen Komponente der Fortpflanzung, und natürlich absolut nicht in der biologischen Triebbefriedigung, ist der einzige Weg gewesen, uranfänglich gespeicherte Energie (Kundalinienergie) freizusetzen und zu aktivieren. Durch die Tabuisierung und Moralisierung der Sexualität gelang es aber entsprechend daran Interessierten, den Zugang zur Energie-Quelle zu versperren. Mit dieser Einsicht wird vieles verständlich. Als Wir in die unbewußte Zone der Erde gegangen sind, in die dichte Materie – aus welchen Gründen auch immer – wußten wir, daß Wir Uns vorübergehend aus dem Angeschlossensein an die Quelle abkoppeln würden. Um aber nicht zu “verhungern”, haben wir in die physische Manifestation einen Hilfsgenerator installiert. Der Hilfsgenerator, die Kundalini, sollte Uns eine “Notversorgung” immer dann sein, wenn wir zu “verhungern” drohten. Starten konnten wir aber den Generator immer nur dann, wenn Wir zumindest im zwischenmenschlichen Bezug zum Liebespartner erstens die Bedingungslose Liebe fließen ließen, was nur möglich ist, wenn Wir zuvor die Schutzschranken unserer Sicherheits-Schilde zueinander fallen lassen, und zweitens ein Bewußtsein der Unschuld und Reinheit besitzen. Das heißt, in dem Augenblick, wo Wir in die Sexualität Sündhaftigkeit – und geschieht dies noch so unterschwellig – hineinfiltern, ist das Starten des Generators, die Freisetzung der Kundalini-Energie, unmöglich. Die erste Komponente der partnerschaftlichen Zu-Neigung wurde immer wieder von so vielen Liebespartnern erfüllt, bei der zweiten Komponente haben wir Uns über unser Schuld-Bewußtsein einfach blockiert. Selbstverständlich gab es genug, die daran Interesse hatten, daß diese Kundalini-Energie nicht aktiviert würde. Die Sexualität blieb auf einen tierischen Aspekt der Fortpflanzung und auf primären, hedonistischen Triebgenuß beschränkt, der energiespendende Generator der Kundalini-Energie blieb fast bei allen Menschen ungestartet.
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Die Hüterin der Kundalini-Energie war immer die Frau. Sie, die Frau, ist der Schlüssel, über den die Aktivierung dieses Potentials freigegeben wird oder auch nicht. Seit dem Fall aus der Harmonie trägt die Frau unentwegt diesen Schlüssel in sich, wartend auf den Zeitpunkt, wo die schöpferischen Ur-Energien wieder ins Gleichgewicht kommen, repräsentiert als Harmonie zwischen Mann und Frau. Damit hier kein Mißverständnis entsteht: nicht die Frau an sich, sondern der Weiblich-Göttliche Aspekt in Uns. Nur dann, wenn die Harmonie der Ausgeglichenheit existiert, wird durch die Erfahrung der Liebesvereinigung die Kundalini-Energie aktiviert und Mann und Frau zugeschenkt. Beziehungskomplikationen zwischen Mann und Frau entstehen zwangsläufig, wenn diese Harmonisierung zwischen ihnen beiden nicht erreicht wird. Wobei hier in keinerleiweise über eine Zuweisung von Schuld die Rede sein soll. Denn die sexuelle Problematik geht tief in die entwicklungsgeschichtliche Vergangenheit jeder Kausalseele hinein. Fast jeder leidet noch unter der traumatischen, zölibatär-klösterlichen Überfremdung, die Frauen ebenso wie die Männer. Wobei die Männer aus Unwissenheit heraus häufig in eine äußere Hyperaktivierung drängen und von seiten der Frauen eine tiefsitzende Nichtannahme ihrer Sexualität und Körperlichkeit behindernd wirkt. Die männliche Hyperaktivität liegt in dem unbewußten Suchen des Mannes an die Kundalini-Energie, über die Aktivierung durch die Frau, heranzukommen. In diesem Ungleichgewicht konnte letztendlich immer nur Frust übrigbleiben, beim Mann ebenso wie bei der Frau.

Die Fehldeutung der Sexualitaet

In vielen spirituellen Strömungen ist daraus eine weitere Illusion entstanden, nämlich die Meinung, man könne die Bedeutung der Sexualität spiritualisieren. Die Kundalini-Energie ist aber ein Potential der physischen Manifestation. Spiritualisiert und neutralisiert kann der sexuelle Antrieb werden, die Kundalini-Energie aber bleibt dabei wunderbar schlafend. Alle jene, die sich auf diesem Illusions-Trip bewegen, leben in einem Trugschluß, sie schließen sich schlicht und einfach vom wunderbarsten Geschenk der physischen  Manifestation aus. Als die 68er Generation die Maxime “make love not war” intonierte, war sie bereits ganz nahe am Zentrum der Lösung essentieller Lebensprobleme. Daß diese richtige Zielsetzung fast ausnahmslos nochmals ins Abseits rutschte und in äußerem Sexismus korrumpierte, ändert nichts an der Richtigkeit der ursprünglichen Absicht. Bei der nächsten Schleife hatten Wir es geschafft: eine immer größere Anzahl von  Bewußt-Wer- denden hat zur verinnerlichten Sexualität zurückgefunden. Und damit haben Wir einen wesentlichen Beitrag zum Entschlüsseln unserer Kommunikationsprobleme geleistet. Was beinhaltet die Innere Sexualität? Sie ist schlicht und einfach die Humane Sexualität, sie hat die “tierische” Ebene überschritten. Sie schließt die BEDINGUNGSLOSE LIEBE der beiden gleichwertigen Partner, die sich einfach schenken, ein. Die Erfahrung der primär energetischen Kommunikation zweier Seeleneinheiten aktiviert über die Frau das Potential der Kundalini-Energie. Über diese Aktivierung erfahren die Liebespartner nicht nur eine unmittelbare energetische Sättigung – Beglückung – sie bewirkt auf einfachste Weise eine Frequenzerhöhung der zellularen Schwingung.
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Aus dieser Logistik heraus ist die Neue Humane Sexualität gleichzeitig auch die Medizin schlechthin. Denn durch die Frequenzerhöhung in den Zellen – jede Zelle nimmt am orgastischen Liebeserlebnis  teil – kommt es ganz einfach zu einer energetischen Aktivierung des physischen Körpers. Der feinstoffliche Energiefluß wird aktiviert und dort, wo er stockt, ins Fließen gebracht. Über diesen Weg werden viele anstehende, “wartende” Krankheiten  einfach aufgelöst.

Da in der physischen Manifestation Kundalini-Energie sich als Hitzeenergie zeigt und wirkt, sie durchläuft als Hitzeimpuls die Zellen, ersetzt sie jedwedes sonst notwendige Fieber! Daher sind wir gut beraten – wir müssen es natürlich nicht – diese Medizin zu verwenden, aber jeder wie er will. Aufgrund der Souveränität jedes einzelnen Menschen gibt es natürlich keine Legitimation, auch nicht in der respektierendsten Partner-gemeinschaft, einen Partner aufgrund gleich welcher persönlicher Positionen, zu einem zölibatären Verhalten zu nötigen. So wie es genauso absolut von jedem Partner zu respektieren ist, wenn der andere – aus welchen persönlichen Gründen auch immer – seine eigene Sexualität ablehnt. Daß daraus die herkömmlichen moralischen Zwänge ihre Gültigkeit verloren haben – sie hatten sie übrigens nie – braucht aus der Einfachheit der natürlichen Gesetze keine nähere Erklärung. Um liebevoll zu bleiben, gilt es natürlich klar zu sagen, daß beim Zurückgewinnen dieser Humanen Sexualität selbstverständlich partnerschaftlich Geduld und Verständnis ihren Platz haben. Wir brauchen einfach  verschieden lange Zeit, unsere schweren Traumata aus so vielen inkarnativen Anläufen aufzulösen und zu beseitigen. In dem Zusammenhang noch ergänzende Informationen: daß natürlich bei der Vereinigung
von zwei Liebespartnern ein unmittelbarer energetischer Austausch stattfindet, ist ja allgemeinhin bekannt. Aus dem Grunde schon ist jede wahllose sexuelle Kommunikation ein abzuratender Weg. Außerdem wäre kaum jemand imstande, seine Schilde in solchen Begegnungen voll zu öffnen, sodaß die sexuelle Kommunikation nur auf der biologisch – tierischen Frequenz ablaufen könnte. Es gibt weitverbreitet angstbezogene Vorstellungen, daß über die Sexualität der eine Partner dem anderen Energie absauge. Das stimmt an sich nicht. Wohl aber gibt es fast immer energetische Kollapse. Aufgrund des Mißverstehens der Sexualität – insbesonders von seiten des Mannes kommt es zu energetischen Kurzschlüssen – was eigentlich körperbezogen eine Unsinnigkeit darstellt. Da fast alle Männer an energetischer Fehlspannung leiden, das heißt, ganz schlicht und einfach disharmonisch sind – fackeln sie sich kurzerhand ab. Ihr Verhalten interpretieren viele als potente Geilheit. Was dann als vermeintlicher Orgasmus empfunden wird, ist einfach eine Energieverschwendung. Unabhängig der emotionalen Harmonie mit der Partnerin findet auf der zellular-körperlichen, biologischen Seite eine Frustration statt. So lange bis der Körper signalisiert: nicht auf diese Weise – mit dem  Endergebnis der Frigidität bei der Frau, Impotenz beim Mann! Gar nicht so selten laufen in einer zwischenmenschlichen Partnerschaft über die Sexualität noch persönliche Lernprozesse. Daß der energetische Ausgleich zwischen den Partnern mitunter bei einem der beiden einen Energieabfluß spüren läßt, ist vorstellbar im Sinne kommunizierender Gefäße. Gerade in der Sexualität wird im besonderen die Spiegelung des uralten irdischen Defektes der Beherrschung des Weiblichen durch das Männliche an die Oberfläche gebracht, das liegt auf der Hand. Diese Dramatik gipfelt in der traurigen Tatsache von Vergewaltigungen. Irgendwann mußte ja das Kollektive Bewußtsein erwachen und erkennen, daß Harmonie zwischen Mann und Frau die einzige Lösung der Konflikte auf unserer Erde ist.
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Harmonie ist erreicht, wenn das Humane Bewußt-Sein des einzelnen in Gleichklang mit allen anderen Reichen der Erde gekommen ist, mit dem Kristallinen Reich der anorganischen Welt, mit dem Reich der Pflanzenwelt und im besonderen mit dem Reich der Tiere. Nur wer zu allem liebevoll geworden ist, kann die Harmonie in sich erfahren. Die Quintessenz daraus ist, wer weiter lieblos zu einem der Reiche bleibt, kann nur schwer in die Fülle der Ganzheit kommen.

Die Frau (das Weibliche) ist die Hueterin der Energie

Im Prozeß der Entwicklung gab es in Teilbereichen Rück-Schläge. Besonders der Fall in die Karmische Unterbrechung ist als ein solcher zu sehen. Der Karmische “Fall” hat den schöpferischen Entwicklungsprozeß bekannterweise gestoppt. Worin bestand dieser Stopp? Die beiden Seins- wirklichkeiten der Göttlichen Quelle, bereits manifestiert als humanoide Frau und humanoider Mann, operierten mit einem Sicherheitssystem: nur wenn  beide Komponenten in voller Harmonie ausgeglichen kommunizieren, läuft der Schöpfungsprozeß weiter. Da die Frau die unbewußte Hüterin der Energiefülle ist, lag es bei ihr, jeweils das Potential zu eröffnen. Aus diesem Grunde sind wir Männer äonenlang dem Weibe nachgelaufen in dem unbewußten Wissen, daß sie die Fülle der Schöpfungsentwicklung trug. Sie trug sie in dem Potential der physischen DNS. Erst in der vollkommenen Harmonie öffnet sie die Überfülle aller Möglichkeiten. In der Karmischen Zeit gab sie immer nur ein klein wenig an Energie weiter: die zur Arterhaltung nötige. Darüberhinaus aber floß gerade in dieser, dem Ziel entgegeneilenden Endphase bereits immer mehr auch offenes, freies Schöpfungspotential weiter an den Mann. Von diesem Geschenk profitierten und profitieren in zunehmendem Maße Mann und Frau, in ihrem Werden zur jeweiligen Harmonischen Ganzheit. Daher ist auch klar, daß in jeder Liebesbeziehung primär der Mann der Beschenkte ist, und erst im energetischen Fluß beide, Mann und Frau, in einer Höheren Frequenz kommunikativ schwingen. LIEBE ist wahrlich der Schlüssel, auf jeder Ebene und in jeder Oktave des SEINs: astral, emotional, mental und physisch. Mann und Frau in der Humanoiden Form sind die Neue, vollkommene Selbstdarstellung der Göttlichen Ganzheit, das eigentliche Ziel des abgelaufenen Schöpfungszyklus. Nach der Teilung unserer Einheit in die manifestierte Zweiheit, in Mann und Frau, beinhaltete die Blaupause das Ziel, in der schöpferischen Entfaltung die jeweilige Ganzheit als Mann und als Frau zu erreichen. Die weitverbreitete Annahme, die androgyne Form sei das Ziel unserer Evolution, ist in sich unlogisch. Die schöpferische Selbstentfaltung vermeidet Wege, die letztlich in die Rückkehr zum Ausgangspunkt münden. Es ist allgemeinhin  bekannt, daß es in diesem Prozeß gewaltige, disharmonische Schwankungen gab. Alleine JETZT zeichnet sich der Ausgleich ab. Ein solcher Ausgleich mündet in der jeweiligen Ganzheit sowohl als Mann wie auch als Frau. Fast bei allen von uns gibt es noch letzte Reste von Austarierungen, aber in Summe ist der Entwicklungszyklus gelaufen, wir sind fertig, unsere ursprüngliche Ganzheit tritt auf der Neuen Reifestufe wieder ein. Die Ganzheit ist nicht nur polar – also männlich-weiblich – zu verstehen, sie ist gleichzeitig auch der Schlüssel, unser Höheres Selbst in die Neue Form, die erweiterte Selbstdarstellung der Göttlichen Quelle als dritt-dimensionaler Mann und als dritt-dimensionale Frau, herein zu bitten.

Die Energie-Kriege

Wie vorhin schon ausgeleuchtet, kam es auf unserem Planeten zu einem verhängnisvollen Energienotstand. Die menschlichen Wesen, unfähig geworden, ihre unmittelbare Quelle, das Monadische Höhere Selbst, als grenzenlosen Energielieferanten in die physische Manifestation der dichten Biologie hinein zu nehmen, entwickelten sich zu ausrastenden Räubern. Zunächst mußte die primäre Umwelt herhalten. In der Zwischenzeit haben wir die Gier weltweit perfektioniert und unzumutbare Grausamkeiten in weiten Bereichen spiegeln uns diesen Defekt ungeschminkt zurück. Aber seit einigen Tausenden von Jahren haben wir ein viel subtileres Muster entwickelt, wir stehlen und rauben uns unentwegt im Kleinen wie im Großen gegenseitig Energie, gleichgültig in  welcher Form manifestiert sich diese Energie darstellt. Die gesamte Geschichte ist eigentlich nichts anderes als eine Dokumentation solchen Wahnsinns. Selbstverständlich haben die jeweiligen Priesterautoritäten die Legitimationen für sich selbst immer mitgeliefert! Auf diesem Weg haben Wir Karma um Karma geschaffen, die Destruktionen schaukelten sich immer weiter auf! Die gespiegelten Resonanzen wurden immer dramatischer. Aufgrund unserer Verbohrtheit bewegten Wir Uns bis in die Selbstvernichtungszone hinein. Schon hatten Wir Uns zum Freien Fall der Selbstauflösung angeschickt. Es schien, als ob Wir nicht zur Erkenntnis kommen könnten, zu einer Erkenntnis, die ganz einfach lautet: die Erlösung liegt im Wiederanschluß an unser Höheres Selbst und damit an die Ganzheit des Omniversums. Gleichsam im letzten Augenblick haben Wir dies geschafft. Daß Wir Uns Selbst von Außen dazu entsprechende Hilfestellung gegeben haben, beweisen Uns die zahllosen Informationen aus den spirituellen Kommunikationen mit außerhalb unserer Frequenz. Aus der Ausweglosigkeit unseres vergangenen Zu-Standes, der noch vor wenigen Jahren unser IST-Stand war, erklärt es sich, daß  zweifellos dazu eine gewaltige Liebesgabe der Quelle SELBST den entscheidenden Schubser gebracht haben mußte. Wenn es Uns also Jetzt gelungen ist, die Ursachen zu erkennen und unser Bewußtsein zu harmonisieren – die Tatsache dieser Information ist der Beweis dafür, sonst könnte ich darüber nicht schreiben – dann kann es nur von kürzester Dauer sein, die Energien aus der Vergangenheit zu heilen. Und es geschieht tatsächlich so schnell, daß Wir es wirklich wie im Zeitraffer beobachten werden können. Das Bewußt-Sein ist daher ganz real der Schlüssel zu unserem Heil-Werden, Heil-Sein. Der bekannte Energie-Mangel des konkreten Lebensvollzuges war also von der Seite her gesehen, eine notwendigerweise erzeugte Hilfestellung, um unsere Situation zu erkennen. Wir begreifen jetzt immer mehr, daß alle Mängel in jeder Richtung zu unserem Heil-Werden eingespielt werden, die unerträgliche Kostenbelastung durch unausweichlich scheinenden “Ankauf” von Energie war nichts anderes als das gespiegelte Druckmittel. Daß Wir Energie kaufen müssen ist genauso eine Perversion, wie wenn Wir für die Luft, die Wir atmen, bezahlen müßten. Es ist überhaupt unserer Bestimmung nicht entsprechend, für das Leben bezahlen zu müssen, das gilt für alles und jedes. Denn auch Nahrungsmittel sind genauso Energie wie alles andere auch, das wir zum Leben brauchen. Wir wissen heute, daß aller Energiemangel unseres DA-Seins auf der Erde nur ein Ergebnis unserer Projektionen ist, ein Mangelwesen zu sein. Wir haben Uns die Illusion zur Manifestation gemacht. Die Heilung geht den gleichen Weg: den Weg des Bewußt-Seins, daß Wir kein Mangelwesen sind und es nur auf unsere Erkenntnis und unser Vertrauen ankommt, aus unserer Monadischen Quelle alle notwendigen Energien zu nehmen, die Wir brauchen. Dort stehen uns Energien unbegrenzt und in jeder Fülle zur Verfügung. Ohne es wahrgenommen zu haben saßen Wir vor der vollen Schüssel, und haben der Illusion glaubend, gedarbt und angstbezogen vampirische Verhaltensmuster kultiviert, die Wir in Kleinkriegen unentwegt miteinander gespielt und letztlich in vielen Großkriegen manifestiert haben. Wie weit luziferische Interessen an solchen Illusionen entscheidend mitgewirkt haben, sie Uns projiziert haben, ist im Augenblick der Erkenntnis eigentlich schon irrelevant. Daß es genug von dieser Sorte gab, hat jeder von Uns in seinem Leben wiederholt erfahren. Gutmütig und gutgläubig, wie Wir waren, haben Wir ihnen jeweils die uns vorgegaukelten Bilder abgenommen und selbst die Illusionen immer wieder an andere weitergegeben. Das einzige Problem, das Wir Jetzt noch haben ist, uns und Gott total und uneingeschränkt zu vertrauen, diese Souveränität und Unabhängigkeit auch tatsächlich zu Uns zurücknehmen zu können. Das
mangelnde Vertrauen in Uns, in unsere Göttlichkeit, ist sehr tief in unseren Mustern verankert. Die Annahme unserer eigenen Göttlichkeit ist der Schlüssel. Öffne und tritt ein!

Liebe, Was ist Liebe?

Was ist das: Liebe?

Wir betrachten sie gewöhnlich als Beziehung zwischen zwei Individuen, oder als Zuneigung, die ein Mensch materiellen Gegenständen gegenüber empfindet. Manche Menschen sehen in der Liebe das, was einen Menschen schlechthin mit der materiellen Welt verbindet. Damit wird die Liebe zu einer äußerlichen, oberflächlichen Annehmlichkeit, die zwischen Menschen bzw. Menschen und der materiellen Welt besteht,. Ich möchte das zwar auch als Liebe bezeichnen, aber als selbstsüchtige Liebe – als Liebe, die lediglich den eigenen Interessen dient. Wie kann man aber etwas als reine Liebe betrachten, was nur den eigenen Interessen dient?

 

Liebe ist kein Gegenstand, den man jemandem leihen oder den man sich von jemandem ausleihen kann. Liebe, die heilig, vollkommen und rein ist, darf keine Spur von Selbstsucht enthalten. Sie muß rein sein, d. h. nicht nach den Früchten des Handelns trachten. Die selbstlose Liebe, die nicht nach Belohnung schielt und nicht von Selbstsucht motiviert ist, ist die Liebe Gottes. Wenn ihr an einer Liebe diese Merkmale nicht entdecken könnt, dann ist es nicht wirkliche Liebe. Nur durch reine, bedingungslose Liebe erreicht ihr Gott.

 

Ein Leben ohne Liebe, ein Wesen ohne Liebe, ein Weg ohne Liebe, all das wird euch nie als recht Ziel bringen! Ich habe es schon oft wiederholt: Wenn ihr euren Acker, euer Herz bestellen wollt, spielt die Liebe eine wichtige Rolle.

 

 

Jede Liebe, die sich auf den Körper bezieht, hat eine Spur von Selbstsucht in sich. Diese Liebe läßt sich mit dem Lampenlicht in unseren Zimmern vergleichen. Dieses Licht ist begrenzt durch die Wände des Raumes.
Liebe auf einer höheren Stufe ist mit dem Mondlicht zu vergleichen. Hier ist Licht drinnen wie draußen. Aber auch dieses Licht ist nicht klar.
Reine Liebe, gänzlich selbstlos, ist dem Sonnenlicht gleich.
Sonnenlicht gibt uns einen klaren Blick für alle Objekte.
Gottes Liebe ist wie Sonnenschein.
Menschliche Liebe ist wie Mondlicht.
Individuelle Liebe ist wie Lampenlicht im Zimmer.
Ihr erhebt euch aus der individuellen Liebe auf die Höhe der alles umfassenden Liebe.

 

Die Größe eines Menschen wird davon bestimmt,
in welchem Maße er an seinem Charakter arbeitet,
nicht von seiner Macht,
seinem Geld oder seiner Stellung.

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