Ich will das Gute tun, des Guten willen
Wenn Du nun folgende Geisteshaltung einnimmst: „Ich will das Gute tun, des Guten willen und nicht nur deswegen, weil ich mir eine Belohnung erhoffe. Ich tue es, weil ich in meinem Herzen fühle, daß es gut ist!“, dann wird um Dich herum etwas für Dich noch „Unvorstellbares“ geschehen. Du bist hier in dieser disharmonischen Welt nicht zu Hause. Du bist ein verirrter Königssohn. Kehre heim in Dein wirkliches Sein – werde endlich „Mensch“.
Alle für Dich bis dahin unumkehrbar „geglaubten Gesetze“ (Gegensä[e]tze?) heben sich damit auf – auch Dein Glaube an das Gesetz, daß Menschen sterben müssen. Du wirst dann alle Deine bisherigen „[Schein]Werte“ umwerten. Der von allen „normalen Menschen“ angebetete Gott mit Namen Geld – der in Deiner Welt als „das Lebenselexier“ schlechthin betrachtet wird, ohne den ein „Überleben“ nicht möglich scheint – wird so zu dem, was er „wirklich ist“ – nämlich zu wertlosem bedruckten Papier, dessen Existenzberechtigung nur darin liegt, ein „Maßstab“ für die wirklichen Werte eines „menschlichen Daseins“ darzustellen
Du mußt nun alles umdrehen! Dein Neid auf „materiell Reiche“ wird dann zu Mitleid, denn sie sind die Ärmsten. Dein Neid auf „geistig Reiche“ aber, wird dann zu echter Bewunderung werden. Dein versteckter Haß wird so zur Liebe werden – Dein „Haben wollen“ zum „Geben“ – Dein „Mißtrauen“ zu „Vertrauen“ und Deine ständige „Angst“ zu einer immerwährenden „Freude“. Wenn Du nicht damit beginnst Deine Einstellungen und damit Dich selbst „umzudrehen“, und mir ab jetzt bedingungslos vertraust, verschläfst Du Dein eigenes Leben und es wird für Dich und Deine Menschheit alles beim Alten bleiben – beim Alptraum, an dessen Ende zwar nicht der Tod Deiner Seele, aber das Vergehen Deiner jetzigen Individualität (= Dein Ich) steht. Dein bisher nur „urteilendes Ich“ wird nur dann als ein „Ich bin [für alles verantwortlich] Bewußtsein“ ewig bestehen bleiben, wenn Du bereit bist Dich geistig „umzudrehen“.
Alle Seelen, die sich geistig von ihren eigenen „Erscheinungen“ distanzieren, erzeugen dadurch „ihre eigenen Ex-istenz“. Solange Du das Dich „umgebende Ganze“ noch als unabhängig von Dir existierend betrachtest, wirst Du auch mit dualen Erscheinungen zu kämpfen haben. Erst mit Deiner geistigen Vereinigung wird jedweder Kampf – und damit auch Deine Angst, Deine Sorgen und Dein Leid – für immer und ewig aus Deinem Leben verschwinden.