Einen menschlichen Körper zu erhalten, ist etwas Seltenes
- mache vollen Gebrauch davon !
Es gibt vier millionen Arten von Leben, die eine Seele erwerben kann. Danach erhält man eine Chance Mensch zu sein, einen menschlichen Körper zu erhalten. Deshalb sollte man diese Gelegenheit nicht vergeuden. Jede Sekunde im menschlichen Leben ist sehr wertvoll.
Wenn du dies nicht wertschätzen kannst, so wirst du nichts in der Hand haben und wirst am Ende weinen.
Weil du ein Mensch bist, hat Gott dir die Macht gegeben zu denken und zu entscheiden, was Gut und was Böse ist. Deshalb kannst du die bestmöglichen Handlungen vollbringen.
Du solltest dich nie als eine schwache, gefallene Kreatur betrachten. Was immer bis jetzt geschehen sein mag, geschah, weil du nicht wußtest – aber sei von nun an vorsichtig …
Nachdem du einen menschlichen Körper erhalten hast:
Wenn du Gott nicht erreichst, dann hast du einen Diamanten zum Preis von Spinat verkauft !
Der Wert einer Geburt als Mensch
“Für alle beseelten Wesen ist die Geburt als Mensch ein besonderer Verdienst.”
“Verglichen mit der Entstehung jeder anderen Lebensform, ist die Geburt des Menschen einzigartig. Das Geschenk der Geburt als Mensch zu erhalten, ist ein außerordentliches Privileg. Wenn ihr nicht vollen Gebrauch von diesem Geschenk macht, welches ihr aus den Händen Gottes empfangen habt, begeht ihr eine große Sünde.
Wir müssen uns im Klaren darüber sein, daß die jetzige Geburt als Mensch das Ergebnis der Früchte vieler guter Taten ist, die in mehreren Inkarnationen gereift sind.”
Warum ist die Geburt als Mensch so wertvoll ?
“Der Wert eines Menschen ist unermeßlich, weil man nur als Mensch Gott erreichen und erkennen kann. Denkt heute über dieses einzigartige Geschenk nach, und anstatt zu feiern plant eure Zukunft so, daß ihr das Ziel bald erreichen werdet.”
Ist es etwas Besonderes, einen materiellen Körper zu haben?
Die menschliche Form ist insofern etwas Besonderes, als die göttliche Kraft bis zu 80 % in ihr vorhanden ist. Im Tier ist dieses nur zu 15 % der Fall. Der Mensch kann sich zur Vereinigung mit Gott aufschwingen, wohingegen das Tier sich aus den Banden der Natur nie befreien kann. Man kann z. B. einer Katze das beste Futter geben, aber wenn sie eine Maus sieht, wird sie, selbst wenn sie beim Fressen ist, das Futter aufgeben und die Maus verfolgen. Man kann einen Tiger abrichten, aber mit pflanzlicher Nahrung wird er sich nicht zufrieden geben. Der Instinkt zum Fressen und Töten bleibt.
Das Leben auf der Erde findet seinen Ausdruck in der Entwicklung vom Menschlichen zum Göttlichen. Durch die Geburt als Mensch wird der nächste Schritt – die volle Erkenntnis des Göttlichen – möglich. Das menschliche Leben ist heilig, ihm muß der höchste Wert beigemessen werden.
Der Mensch ist die Krone der Schöpfung
Der Mensch ist als Werkzeug gedacht, als ein Instrument; er ist nicht in erster Linie zu seiner Selbstverwirklichung geboren. Jeder Mensch muß sich selbst durch Versuch und Irrtum erziehen und seine Vollendung dadurch erreichen, daß er das volle Wissen über seine Wirklichkeit erlangt.
Er hat eine großartige Bestimmung und ist mit allen Fähigkeiten ausgestattet, die nötig sind, um dieses Ziel zu erreichen. Er ist keineswegs ein hilfloses Opfer bestimmter Umstände. Das Schlimme ist jedoch, daß er seine Fähigkeiten aus reiner Nachlässigkeit verkommen ließ und sein Ziel aus den Augen verloren hat. Die Straße, der er folgen müßte, ist mit Dornengestrüpp überwuchert, die Wegweiser sind verschwunden.
Deshalb ist derjenige, der die Straße einst gebaut hat, wiedergekommen. Er wird sie ausbessern und erneuern und die Menschen auf ihr entlang führen.
Bedenkt, wie der Mensch millionen von Jahren geformt wurde, um seine großartige Bestimmung zu erreichen.
Während des kosmischen Ur-Chaos gab es zwei Phänomene, die gegeneinander kämpften. Auf der einen Seite spien Vulkane feurige Lavamassen aus, die sich auch aus Erdrissen und Spalten über die Erde ergossen und ihr Antlitz erschreckend erscheinen ließen. Die zerstörerische Feuersbrunst wogte in alle Richtungen. Sie verbreitete Panik und Tod und verkündete das Ende allen Lebens.
Auf der anderen Seite trieben verstohlen kaum wahrnehmbare, mikroskopisch kleine Amöben am Rande des Wassers oder klammerten sich verzweifelt an Felsspalten fest, um den schwachen Lebensfunken vor der Vernichtung durch das Feuer und die Fluten zu bewahren. Wer hätte zu jener Zeit vorausahnen können, daß die Zukunft auf diesen kleine Tierchen, diesen Amöben, beruhen würde, deren Erscheinen selbst nur zufällig und deren Überleben ein Rätsel war? Wer hätte vermutet, daß diese winzigen Lebensfünkchen sich gegen den verheerenden Zugriff von Hitze und Kälte behaupten können?
Der Funke des Lebens-Bewußtseins, der durch reine Intelligenz, Anpassungsvermögen und Beharrlichkeit im “Willen” zu Überleben entstanden war, half den Lebewesen, das Toben der Elemente zu überstehen. Durch das Entwickeln von Lebens-Bewußtsein konnten aus der Amöbe verschiedene Lebensformen hervorgehen – gigantisch große und winzig kleine. Schließlich entstand der Mensch, der verschiedene Eigenschaften und Fähigkeiten entwickelte wie Güte und Tugendhaftigkeit, Sympathie und Opferbereitschaft, Redekunst und Musikalität, Gesang und Tanz, Gelehrsamkeit und spirituelle Disziplin, Märtyrertum und Heiligkeit.
Aus diesem Grund wird der Mensch die Krone der Schöpfung genannt. Um diese Entwicklungsstufe zu erreichen, hat er sich durch viele Leben hindurchgekämpft – verkörpert als Stein, Gras, Baum, Vogel und viele andere tierische Wesen.
Darum sollte er den wertvollen Preis den er errungen hat, nicht achtlos wegwerfen. Er sollte nicht zurückfallen ins Tierische, sondern vorwärtsschreiten zum Göttlichen.
ie Höherentwicklung des Universums ist abhängig von der Höherentwicklung des Menschen.
Wenn es dem Menschen gut geht, geht es auch dem Universum gut. Alle Entwicklungen auf wissenschaftlichem, wirtschaftlichem und sozialem Gebiet sind erst dann von Nutzen, wenn auch eine mentale Transformation im Menschen stattfindet. Nur die geistige Transformation kann die völlige Gesundheit und das Wohlergehen des Menschen bewirken.
Menschlichkeit
besteht in der Offenbarung dessen,
was im Menschen verborgen und unsichtbar ist.